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18. März 2015

FPÖ-Rauch: Rund 1,1 Millionen Euro wurden 2014 für Kreditkartenabrechnungen der Ministerien verschwendet!

"Während man unaufhörlich der Bevölkerung das Geld aus den Taschen zieht, sitzt das Geld in den Ministerien immer lockerer"

Wien (OTS) - "Das Ergebnis meiner Anfragenserie, welche die Kreditkartenabrechnungen der Bundesministerien im letzten Jahr durchleuchtete, ist überraschend und traurig zugleich: Rund 1,1 Millionen Euro wurden 2014 über Kreditkarten der Ministerien zur Spesenbegleichung verrechnet. Das sind im Vergleich zu 2013 um 180.000 Euro mehr. Während man unaufhörlich der Bevölkerung das Geld aus den Taschen zieht und sie mit neuen Sparpaketen belastet, sitzt das Geld in den Ministerien immer lockerer", ärgert sich FPÖ-NAbg. Walter Rauch.

Nach Durchsicht aller Anfragebeantwortungen ist für Rauch klar, dass von einem Sparwillen in den Ministerien keine Rede sein könne. Besonders auffällig seien die Ergebnisse für das Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport sowie für das Landwirtschaftsministerium. Diese hätten 2014 zusammen rund 440.000 Euro über Bundeskreditkarten abgerechnet. "Die Bundesminister Klug und Rupprechter beschweren sich jedes Jahr über fehlende finanzielle Mittel im Bundesheer oder in der Landwirtschaft. Im eigenen Ministerium zu sparen kommt ihnen aber nicht in den Sinn", so Rauch. Vielmehr hätten sich die Kosten im Vergleich zu 2013 um rund 77.000 Euro erhöht. Auch das Verkehrsministerium sei kein "Musterschüler", es habe im Vergleich zu 2013 vergangenes Jahr rund 30.000 Euro mehr über Kreditkarten beglichen. Und das Finanzministerium habe im Vergleich zum Jahr 2013 zwar um rund 31.500 Euro weniger verrechnet, mit rund 209.000 Euro lägen die Kosten aber immer noch im Spitzenfeld.

"Bei den Kreditkartenabrechnungen erkenne ich ein großes Sparpotential. Man sollte sich überlegen, die Kreditkartenabrechnungen eines jeden Ministeriums gesetzlich zu beschränken. Dies wäre mit Sicherheit gut für die Geldbörse des österreichischen Steuerzahlers", so Rauch.


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