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22. Jänner 2018 | Aussenpolitik, Umwelt

FPÖ-Rauch zu AKW Paks II-Klage: Wollen keine Uralt-AKW an Österreichs Grenzen!

Der geplante Ausbau des ungarischen Atomkraftwerks Paks II darf nie Realität werden.

FPÖ-Umweltsprecher Walter Rauch begrüßte heute die Ankündigung von Nachhaltigkeitsministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP), wonach gegen den Ausbau des ungarischen AKW Paks II geklagt wird. „Eine Klage gegen das AKW Paks II ist ein wichtiges Signal an alle Staaten in der Europäischen Union. Wir müssen gegen derartig irrsinnige Vorhaben mit allen rechtlichen und diplomatischen Mitteln vorgehen“, so Rauch. 

"Brauchen keine Uralt-Sowjet-AKW an unserer Grenze"

„Wir brauchen keine Uralt Sowjet-AKW an der Grenznähe zu Österreich. Der Ausbau des Atomkraftwerks Paks darf nie Realität werden. Die ungarische Regierung plant den Ausbau des AKW Paks, um ihre Stromleistung erhöhen zu können. So sollen zwei neue Reaktoren am AKW-Standort entstehen. Wir können es nicht zulassen, dass dieses Vorhaben von der EU genehmigt wird. Eine Klage gegen die Ausbaupläne ist daher unerlässlich und ein wichtiges Zeichen an die Europäische Union und ihre Staaten“, bekräftigt Rauch.  

„Der weitere Ausbau von Atomkraft darf in Europa keine Zukunft haben. Deshalb muss gegen weitere Ausbaupläne in Europa entschieden vorgegangen werden“, so Rauch, der vor allem die Ausbaupläne des slowakischen AKWs Dukovany und tschechischen AKWs Mochovce ins Visier nimmt. „Beide Atomkraftwerke stellen, wie das ungarische AKW Paks, eine massive Sicherheitsgefährdung für Österreich dar. Auch hier werden wir nicht locker lassen und entschieden gegen die Ausbaupläne vorgehen“, bekräftigt Rauch. „Es gibt nur eine Alternative der Energieerzeugung und diese heißt erneuerbare Energie. Es liegt daher in unser aller Verantwortung, dass Europa den Weg der regenerativen und erneuerbaren Energieerzeugung einschlägt“, fordert Rauch.


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