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22. Juni 2022

FPÖ – Schnedlitz: Volksanwältin Gaby Schwarz ist wohl ein schlechter Scherz

Wien (OTS) - Die Woche der originellen Personalentscheidungen innerhalb der ÖVP geht weiter. Nach der Bestellung des langjährigen ÖVP-Landesrats Zafoschnig zum Chef der COFAG wurde heute bekannt, dass Gaby Schwarz neue Volksanwältin werden soll. Sie dürfte damit die Nachfolge des in die Steiermark weggelobten Volksanwalts Werner Amon antreten. „Diese Personalentscheidung ist ein schlechter Scherz und ein Affront gegenüber dem Volk, dessen Interessen sie als Volksanwältin wahrzunehmen hat“, kritisierte heute FPÖ-Generalsekretär NAbg. Michael Schnedlitz.

Schwarz sei das Paradebeispiel einer Parteisoldatin, die das Wohl der ÖVP über jenes der Bevölkerung stelle. „In Sachen Corona war sie als ÖVP-Gesundheitssprecherin an der Spitze jener Politik, mit der gesunde Menschen aus dem öffentlichen Leben ausgesperrt wurden“, so Schnedlitz. Den Vogel schoss Schwarz aber im Zusammenhang mit den Korruptionsermittlungen gegen die ÖVP ab. Am 29. September 2021 berichtete sie in einer Pressekonferenz von Gerüchten über anstehende Hausdurchsuchungen in der Parteizentrale der ÖVP – verbunden mit der Aussage, dass die ÖVP schon seit längerem die Daten regelmäßig lösche und daher „nichts mehr da“ sei. Michael Schnedlitz: „Eine Person, die öffentlich vor Hausdurchsuchungen warnt und so Ermittlungen behindert oder möglicherweise sogar sabotiert, kann nicht Volksanwältin werden. Die Entscheidung der ÖVP ist ein schlechter Scherz.“


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