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23. März 2020

FPÖ – Schrangl zu Coronavirus: Liberalisierungen im Wohnrecht sind zu stoppen

Wien (OTS) - „Die Corona-Krise stellt uns alle vor enorme Herausforderungen. Wir müssen alle unseren Beitrag leisten und das betrifft auch die Immobilienwirtschaft. Ich danke an dieser Stelle insbesondere der gemeinnützigen Wohnungswirtschaft dafür, dass sie sich so stark zu ihrer sozialen Verantwortung bekennt“, verwies FPÖ-Bautensprecher Mag. Philipp Schrangl auf ein aktuelles Statement des Dachverbandes.

„Für zumindest diese Gesetzgebungsperiode sind alle Maßnahmen zu stoppen, die die Wohnkosten erhöhen könnten. Insbesondere am Lagezuschlagsverbot in Gründerzeitvierteln ist, ohne Wenn und Aber festzuhalten“, argumentiert Schrangl. „Gleichzeitig müssen die Eintrittsrechte in ihrer derzeitigen Form erhalten bleiben. Sichere, leistbare Wohnversorgung ist dringend erforderlich, um die sozialen Effekte der sich anbahnenden Rezession bestmöglich zu dämpfen“, wünschte sich Schrangl Einsicht seitens der Kanzlerpartei und einen breiten politischen Schulterschluss.

„Befristete Mietverträge, die innerhalb eines Jahres auslaufen würden, sind grundsätzlich, um weitere drei Jahre zu verlängern“, nannte Schrangl eine weitere Notmaßnahme und weiter: „Auch die Bundesimmobiliengesellschaft muss in die erforderliche Sozialpflichtigkeit genommen werden. Hier muss es in der Unternehmenspolitik zu einem Umdenken hin zu Förderung leistbaren Wohnens kommen. Indexierungen, insbesondere im Wohnbereich sind mittelfristig auszusetzen. Nur mit entschlossenen Maßnahmen werden wir den Menschen in diesen schwierigen Zeiten die erforderliche Entlastung geben können“, so Schrangl.


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