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25. Oktober 2019

FPÖ-Wurm zu Südtirol: „Schutzmachtfunktion muss ernstgenommen werden“

Wien (OTS) - Der freiheitliche Südtirolsprecher NAbg. Peter Wurm zeigte sich heute über folgende Zahlen sichtlich erfreut: „34 Prozent der Befragten (inklusive Italiener) gaben an, sich vorstellen zu können, die österreichische Staatsbürgerschaft zu beantragen. Das sind in absoluten Zahlen mehr als 130.000 Südtiroler“, so Wurm.

„Zum Vergleich haben bei der letzten Landtagswahl 119.000 Südtiroler ihr Kreuz bei der SVP gemacht. Die Umfrage wurde überdies unvorbereitet getätigt und die Fragen waren alles andere als neutral gehalten. Mit Aufklärung im Vorfeld und ohne linke Panikmache wird die Zahl jener, welche die Staatsbürgerschaft beantragen würden, nochmals massiv ansteigen“, so Wurm.

„Die Michael-Gaismair-Gesellschaft ließ eine repräsentative Umfrage zur Doppelstaatsbürgerschaft für Südtiroler in Auftrag geben. Das Ergebnis war erstaunlich. Das Autorenteam, das komplett aus vehementen Doppelstaatsbürgerschafts-Gegnern, wie Max Haller, Günther Pallaver und Francesco Palermo bestand, wollte das Ergebnis als Absage für die Doppelstaatsbürgerschaft deuten. In Wahrheit jedoch ist es ein fulminanter Erfolg für die Befürworter“, betonte der FPÖ-Südtirolsprecher.

„Diese Umfrage zeigt, dass wir mit unserer Forderung nach der Doppelstaatsbürgerschaft goldrichtig liegen. Es ist ohnehin geplant, dass diese nur auf freiwilliger Anfrage verliehen wird. Die Gegner werden also keineswegs zwangsbeglückt, aber jene, die sich dies wünschen, können so wieder Bürger ihres Vaterlandes Österreich werden. Für Österreich wäre dies ein weiterer wichtiger Schritt seiner Schutzmachtfunktion gerecht zu werden und ein großer Erfolg im Einigungsprozess des Landes Tirols“, sah sich Wurm bestätigt, der an die ÖVP appellierte, den Entscheid des letzten Nationalrates als Auftrag für die neue Regierung zu sehen und die Doppelstaatsbürgerschaft nach 100 Jahren Fremdherrschaft endlich Realität werden zu lassen. „Die FPÖ wird jedenfalls weiterhin auf allen Ebenen und in jeder Funktion dafür kämpfen“, kündigte Wurm an.

„Dass der ORF und andere linke Medien, wie der ‚Standard‘, dies als Niederlage interpretieren, demaskiert lediglich ihre ‚politische Haltung und gesinnungsjournalistisches Selbstverständnis‘“, so Wurm.


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