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02. Februar 2021 | Gesundheit, Wirtschaft

Friseur-Besuchsregeln sind haarsträubend!

FPÖ-Generalsekretär Schnedlitz: "Bundesregierung schafft doppelte Zweiklassen-Gesellschaft."

Auch am Tag nach der Bekanntgabe der Regeln für die Wieder-Eröffnung der körpernahen Dienstleistungen kommt Kritik aus der FPÖ. „Durch das Eintritts-Testen wird eine Zweiklassen-Gesellschaft geschaffen, die fachlich durch nichts zu rechtfertigen ist. Im Handel genügt das Tragen einer FFP2-Maske, beim Friseur hingegen nicht. Das ist abzulehnen, weil es keinen Sinn ergibt“, bringt es FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz auf den Punkt.

Test-Möglichkeiten am Land eher bescheiden

Mehr noch: Es komme hier zu einer weiteren Diskriminierung. Während Menschen in großen Städten durchaus die Möglichkeit haben, ohne große Probleme an einen Test zu kommen, sei es in dünn besiedelten Regionen beinahe unmöglich, Test- und Friseurtermin unter einen Hut zu bringen, erklärt Schnedlitz: „Nicht alle Menschen sind mobil, die Teststraßen in ländlichen Regionen haben oft nur wenige Stunden geöffnet und sind mitunter -zig Kilometer weit vom Heimatort entfernt. Das funktioniert nicht. Vielleicht hätte sich Bundeskanzler Sebastian Kurz vor der Verkündung seiner 'genialen Idee' zuerst bei seiner Familie im Waldviertel erkundigen sollen. Diese hätte ihm sagen können, wie das Leben am Land so ist.“

Bisher keine "Friseur- und Kosmetikstudio-Cluster"

Unterm Strich bleibe eine weitere Husch-Pfusch-Aktion des Kanzlers, die die Bürger weiter verzweifeln lässt, kritisiert der freiheitliche Generalsekretär: „Die 'Friseur- und Kosmetikstudio-Cluster' gab es nie und wird es auch nicht geben. Das Eintritts-Testen ist daher strikt abzulehnen. Anscheinend sucht die Regierung nur nach einer Möglichkeit, die oftmals überteuert eingekauften Tests nun unter die Leute zu bringen. Ein Hineintesten oder Zwangstests durch die Hintertür wird es mit der FPÖ definitiv nicht geben!“


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