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28. Jänner 2021 | Bildung, Gesundheit

Für die Probleme im Schulbereich trägt ganz allein ÖVP-Kanzler Kurz die Verantwortung

FPÖ-Bundesratsfraktion bringt Antrag betreffend „Sicherstellung eines regulären Präsenzunterrichts für alle Schulstufen nach den nun kommenden Semesterferien“ ein.

„Die Österreicher können den ganzen Unsinn, den die schwarz-grüne Regierung in dieser Corona-Krise verordnet, einfach nicht mehr verstehen. Zu jenen, die am Schlimmsten von dieser Krise betroffen sind, zählen unsere Kinder. Schüler und auch Lehrer befinden sich seit Monaten im ‚Distance-Learning‘, ausgesperrt aus der Schule und eingesperrt zu Hause. Die Schulen sind zu, Bildung und die überlebensnotwendigen Kontakte zu ihren Freunden werden unseren Kindern verboten“, kritisierte heute, Donnerstag, FPÖ-Bildungssprecher Hermann Brückl in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit FPÖ-Bundesparteiobmann Norbert Hofer. „Durch die Schulschließungen wurde unseren Kindern der soziale Boden unter den Füßen weggezogen. Für all die Probleme im Schulbereich trägt ganz allein ÖVP-Kanzler Sebastian Kurz durch sein völlig mitleidloses Agieren die Verantwortung“, so Brückl.

Situation spitzt sich dramatisch zu

„Seit Monaten treten wir für das Offenhalten der Schulen ein. Seit Monaten führen wir auch dem Kanzler und seinem Bildungsminister vor Augen, wie dramatisch sich die Situation um unsere Kinder zuspitzt, aber bei den beiden ÖVP-Politikern stoßen wir dabei auf taube Ohren, obwohl die Maßnahmen der Regierung schwer auf die Psyche unserer Kinder drücken“, erklärte Brückl.

Bewegungsmangel ohne Turnunterricht

„Doch nicht nur psychisches Leid müssen unsere Kinder ertragen. Auch Bildungsrückstände und Bildungsverluste, die Ausbildungsdefizite, die im Zuge der Schulschließungen entstehen, sind evident. Neben diesen Bildungsnachteilen und dem seelischen Leid treffen die Maßnahmen der Regierung ganz besonders die Gesundheit unserer Kinder, denn es fehlt ihnen an der gewohnten Bewegung, da kein Turnunterricht an den Schulen stattfinden kann“, betonte der FPÖ-Bildungssprecher, der ergänzte, dass dazu die FPÖ-Bundesratsfraktion bei der heutigen Bundesratssitzung einen entsprechenden Entschließungsantrag einbringt, in dem die Sicherstellung eines regulären Präsenzunterrichts für alle Schulstufen nach den nun kommenden Semesterferien gefordert wird.

Schulen keine Infektions-Treiber

„Aktuelle Studien belegen eindeutig, dass die Schulen nicht die Treiber des Infektionsgeschehens sind. Auch, wenn seit Kurzem von Regierungsseite immer wieder versucht wird, das anders darzustellen“, so Brückl, der erneut auf das freiheitliche Drei-Säulen-Modell hinwies: Richtiges Verhalten mit Einhalten der Hygienemaßnahmen und der Abstandsregeln samt Nutzen von größeren Räumen. Die zweite Säule besteht aus dem Einsatz von Acrylglas-Schutzwänden mit umlaufender Schutzkante, und als dritte Säule sollen mobile Raumluftreiniger zum Einsatz kommen.


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