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29. November 2018 | Frauen

„Gewalt gegen Frauen ist auf dem Vormarsch“

FPÖ-Frauensprecherin Schimanek: „Sexuelle Gewalt im öffentlichen Raum hat in den letzten Jahren stark zugenommen!“

pexels.com

Bis 10. Dezember läuft noch die Kampagne „16 Tage gegen Gewalt“, bei der besonders auf Gewalt an Frauen hingewiesen wird. FPÖ-Frauensprecherin Carmen Schimanek nimmt dies zum Anlass, auf zwei Bereiche der Gewalt gegen Frauen, die uns gerade in Österreich sehr betreffen, besonders hinzuweisen. In erster Linie ist das die sexuelle Gewalt, die in Österreich gerade in den letzten drei Jahren rapide angestiegen ist. „Seit 2015 erleben wir in Österreich einen sprunghaften Anstieg an Vergewaltigungen und auch der ausländischen Tatverdächtigen. Im ersten Halbjahr 2018 waren es bereits 374, das sind täglich zwei gemeldete Vergewaltigungen. Die Einwanderungswelle 2015, die Ex-Kanzler Christian Kern beim SPÖ-Parteitag unter frenetischem Applaus der Genossen als 'Sternstunde für Österreich' bezeichnet hat, war für die Frauen in unserem Land eine sicherheitspolitische Katastrophe“, so Schimanek. 

Größtes Problem ist häusliche Gewalt

Das größte Problem für Frauen in Österreich sei allerdings nach wie vor die häusliche Gewalt, die nach Schätzungen 90 Prozent der Gewalt an Frauen in Österreich ausmache. „Die Delikte reichen dabei von psychischer über physische bis hin zu sexueller Gewalt. Die Frauenhäuser in Österreich stoßen ständig an ihre Kapazitätsgrenzen“, erklärte Schimanek. Sie fordert ein stärkeres Bewusstsein dafür, vor allem bei Männern. „Häusliche Gewalt passiert natürlich meist abseits der öffentlichen Wahrnehmung. Trotzdem ist es wichtig, hier ständig die Augen offen zu halten. Gewalt an Frauen und Kindern ist nie zu tolerieren“, betonte Schimanek.


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