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20. November 2019

Gewalt hat in Österreich keinen Platz – schon gar nicht in unseren Spitälern

FPÖ-Sozialsprecherin Belakowitsch zu jüngster Studie in Wiener Krankenhäusern: "Wer gegenüber medizinischem Personal aggressiv wird, soll seine Behandlung selbst bezahlen."

„Erschüttert“ zeigt sich die freiheitliche Sozialsprecherin Dagmar Belakowitsch über die bekanntgewordenen Zahlen einer Studie über Gewaltdelikte an Österreichs Spitälern. „Aus einer aktuellen Umfrage geht hervor, dass 85,4 Prozent der Mitarbeiter im Wiener Krankenanstaltenverbund in ihrem Berufsleben bereits Gewalterfahrungen gemacht haben - diese Gewalt in Spitälern und gegenüber dem Gesundheitspersonal hat in den vergangenen Jahren massiv zugenommen. Die Ursachen dafür kann sich jeder leicht vorstellen. Deshalb sollten Patienten, die in einer Gesundheitseinrichtung gewalttätig werden, die Kosten für die medizinische Behandlung selbst tragen“, fordert Belakowitsch.

„In den niederösterreichischen Landeskliniken und auch in den Wiener Spitälern stehen gewalttätige Angriffe auf Ärzte, Krankenschwestern und Pfleger leider schon an der Tagesordnung und zeigen ein erschütterndes Sittenbild unserer Gesellschft. Die einzige Schlussfolgerung daraus ist eine konsequente Rückforderung der Behandlungskosten bei allen Übergriffen, seien sie verbal oder physisch, mit allen rechtlichen Folgen", so Belakowitsch, die selbst Medizinerin ist.

Auch Privatversicherungen, etwa für Kfz oder Haushalt, zahlen nicht, wenn der Versicherte ein Fehlverhalten zu verantworten hat oder falsche Angaben macht“, betonte die Wiener Nationalratsabgeordnete, die darauf hinwies, dass die FPÖ schon im Oktober einen diesbezüglichen Antrag im Parlament eingebracht hat.


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