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25. November 2019 | Frauenpolitik

Gewaltprävention muss bereits in den Schulen beginnen

FPÖ-Frauensprecherin Rosa Ecker anlässlich des "Tages gegen Gewalt an Frauen": „Beinahe 20 Prozent der Frauen in Österreich wurden zumindest einmal im Leben mit Gewalt konfrontiert.“

FPÖ-Frauensprecherin Rosa Ecker sprach sich heute, Montag, anlässlich des „Tages gegen Gewalt an Frauen“ klar dafür aus, dass Gewaltprävention bereits in Schulen beginnen muss. „Alarmierend ist für mich, dass beinahe 20 Prozent der Frauen in Österreich zumindest einmal im Leben mit Gewalt konfrontiert wurden. Trotz verstärkter Informationen und Kampagnen würden leider nach wie vor viele Frauen nicht wissen, wo sie Hilfe erhalten, oder sind derart eingeschüchtert, dass sie sich nicht trauen, aktiv Hilfe zu holen“, so Ecker.

Allein 2018 41 Frauen ermordet und 920 vergewaltigt

Waren es im Jahr 2016 noch 28 Frauen, die ermordet wurden, hatte man 2018 schon 41 weibliche Mordopfer zu beklagen. „Und im Jahr 2018 wurden 920 Vergewaltigungen angezeigt – mindestens zwei pro Tag“, betonte Ecker, die auch Landesobfrau der „iFF“ (initiative Freiheitliche Frauen) in Oberösterreich ist.

Bürger sollten hin und nicht wegsehen

„Es ist längst überfällig, dass der Opferschutz erweitert wird. So wird es auch nötig sein, dafür Mutter-Kind-Heime auszubauen. Nur so kann es gelingen, mehr Frauen vor den Tätern zu schützen. Denn Fakt ist, dass viele Frauen und Mütter viel zu lange Gewalt ausgesetzt sind, weil sie nicht wissen, wohin sie zum Schutz gehen können. Es muss ein gemeinsames Ziel sein, dass die Öffentlichkeit vor allem im Bereich der familiären und häuslichen Gewalt aufgerüttelt wird und entsprechende Maßnahmen gesetzt werden“, bekräftigte Ecker, die alle Bürger in unserem Land auffordert, hin- und nicht wegzusehen.


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