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Grüne Ministerien schanzen grüner Werbeagentur fette Gewinne zu

FPÖ-Generalsekretär Schnedlitz: "Kampagne des Sozialministers für Delogierungs-Prävention kostete fast 300.000 Euro ohne nachvollziehbare Gegenleistung."

FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz im Parlament.

Foto: FPÖ

FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz kritisierte heute, Donnerstag, in einer Kurzdebatte zur Besprechung einer parlamentarischen Anfragebesprechung im Nationalrat horrende Ausgaben des grünen Sozialministers Johannes Rauch an die den Grünen intensiv verbundene Werbeagentur „Jung von Matt“. Die Summe von mehr als 286.000 Euro war im März 2022 für die Bewerbung einer Kampagne zur Delogierungs-Prävention geflossen. „Also für ein Projekt, mit dem Opfer Ihrer desaströsen Politik unterstützt werden müssen“, so Schnedlitz in Richtung der türkis-grünen Regierung.

"Klimaministerium" beauftragte ebenfalls "Jung von Matt"

„Wir haben an Leistungen für diese stattliche Summe nicht mehr gefunden als eine einfach gestaltete Homepage, ein YouTube-Video mit rund 200 Aufrufen und ein paar Presseaussendungen“, listete der Generalsekretär auf und stellte fest, dass auch das "Klimaministerium" der ebenfalls anwesenden grünen Ministerin Leonore Gewessler just diese Agentur mit hohen Geldsummen beauftragt habe.

Querverbindungen auch zu "Kandidat" Van der Bellen

Jung von Matt gestaltete nicht nur bereits zahlreiche Kampagnen der Grünen, sondern war 2016 auch für den Bundespräsidenten-Wahlkampf des ehemaligen Grün-Politikers Alexander Van der Bellen verantwortlich, der aktuell als „Kandidat“ verzweifelt um Spenden keilt. Dabei wird er erneut betreut von Martin Radjaby, der 2016 als Geschäftsführer bei Jung von Matt ebenso Van der Bellens Wahlkampfmanager war.

Geld wäre für echte Hilfe besser angelegt gewesen

Die Kritik unterstrich auch der freiheitliche Fraktionsvorsitzende im ÖVP-Korruptions-Untersuchungsausschuss, Christian Hafenecker, und kündigte an, den offensichtlich genauso schamlos stattfindenden Steuergeld-Missbrauch der Grünen ebenfalls in den Fokus der Untersuchungen einzubeziehen. „300.000 Euro für eine Werbeagentur für ein Projekt, mit dem Menschen finanziell geholfen werden soll – wie krank ist denn das? Warum kommt das Geld nicht zusätzlich in den Hilfs-Topf?“, fragte Hafenecker.


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