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17. Mai 2017 | Wirtschaft

Haider fordert vollständige Abschaffung der Kalten Progression!

Schneider-Studie beweist Untauglichkeit von Schellings Modell.

„Ich bleibe dabei: Die Kalte Progression muss ein für alle Mal abgeschafft werden", erklärte der freiheitliche Budgetsprecher Roman Haider. Es dürfe nicht sein, dass sich der Staat auf Kosten seiner Bürger ein Körberlgeld verdiene, das jede Steuerreform innerhalb weniger Jahre völlig zunichte mache. 

Regierungspolitik mit leeren Versprechungen

Entgegen seiner Ankündigung wolle Finanzminister Hans Jörg Schelling jedoch offensichtlich an der Kalten Progression festhalten. Dies untermauere jetzt auch eine Studie von Prof. Friedrich Schneider der  JKU Linz. Wörtlich heißt es dort zu Schellings Modell: „Da die Tarifanpassung nicht einmal im Jahr 2021 den völligen Wegfall der Kalten Progression bewirkt, kann von einer Abschaffung der Kalten Progression in diesem Szenario keine Rede sein, da die Kalte Progression mit einem Betrag von insgesamt rund 3 Mrd. Euro nicht an den Steuerzahler zurückgezahlt wird."  Schellings Vorschlag füge sich damit nahtlos in die bisherige Regierungspolitik der leeren Versprechungen ein. „Wir fordern deswegen weiterhin eine jährliche Inflationsanpassung der Steuerstufen, um die Kalte Progression abzuschaffen. Auch eine Anpassung der Steuerfreibeträge ist aus meiner Sicht anzudenken", so Haider.


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