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22. Oktober 2018

Haider: „Österreichs Sportschützen können beruhigt in die Zukunft sehen“

Missverständliche Medienberichte zeichnen ein falsches Bild der Waffengesetz-Novelle - Innenministerium setzt sich sehr für Sportschützenvereine ein und gibt ihnen Rechtssicherheit.

pixabay.com / ClaireDellar

Durch die Novelle des Österreichischen Waffengesetzes fühlen sich, unterstützt durch aktuelle Medienberichte, Sportschützen in der Ausübung ihres Sportes bedroht, manche Vereine fürchten sogar um ihre Existenz. „Die Angst ist völlig unbegründet und aus der Luft gegriffen. Das Innenministerium unter Minister Herbert Kickl hat sich bei dieser Novelle gerade für Ausübende dieser anspruchsvollen Sportart besonders eingesetzt – leider wird hier so manches falsch interpretiert oder nicht verstanden“, so der freiheitliche Nationalratsabgeordnete und Vorsitzende der ARGE-Jagd der FPÖ im Parlament, Roman Haider, zu den geäußerten Befürchtungen. 

Schutz der Spitzensportler großes Anliegen der FPÖ

„Österreich hat viele Spitzensportler und sehr engagierte Schützen in seinen Vereinen vorzuweisen. Der Schutz dieser Sportschützenvereine ist der Freiheitlichen Partei ein großes Anliegen“, bekräftigte Haider. Der vorliegende Gesetzesentwurf unterscheidet zwischen dem klassischen „Sportschützenverein“ und dem „Schießsportverein“. 

Neue Begrifflichkeit "Schießsportverein"

An den gesetzlichen Auflagen und Rechten eines „Sportschützenvereines“ wird sich auch in Zukunft nichts ändern. Die Ausübung des Sportes in einem solchen Verein wird uneingeschränkt weiter bestehen bleiben. „Durch die Waffenrichtlinie der EU wird nun versucht, den Zugang zu Waffen, ob zur Verteidigung oder der Ausübung des Schießsportes, mit immer stärkeren Restriktionen zu erschweren, und hier greift das neue Gesetz mit einer neuen Begrifflichkeit ein – dem ‚Schießsportverein’. Mitglieder eines solchen Vereines, der an bestimmte Auflagen wie Mitgliederanzahl und Bewerbe gebunden ist, haben besondere Möglichkeiten, zum Beispiel die Verwendung von Magazinen mit höherer Kapazität in halbautomatischen Waffen, deren Erwerb sonst nicht mehr erlaubt wäre“, erklärte Haider. Die Erlangung einer höheren Anzahl an Schusswaffen der ‚Kategorie B’ sei auch Mitgliedern kleinerer Vereine möglich.

EU-Richtlinie an Bedürfnisse der heimischen Schützen anpassen

„Durch das neue Waffengesetz besitzen Sportschützen endlich Rechtssicherheit. Denn durch die regelmäßige Ausübung des Schießsportes ist ihnen jeglicher Weg offen, weiter ihre Erfolge zu feiern. Die Mannschaft um Innenminister Herbert Kickl war und ist sich der großen Verantwortung bewusst, einerseits eine EU weite Richtlinie umsetzen zu müssen und andererseits ein Gesetz zu schaffen, das auf die Bedürfnisse der Schützen Österreichs eingeht. Leider wird durch leichtfertige Auslegung mancher Medien und Funktionäre ein falsches Bild gezeichnet“, betonte Haider.


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