Skip to main content
08. November 2016 | Veranstaltungen

HC Strache: „Antisemitismus stellt ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit dar“

FBI-Symposium „Haben wir aus der Geschichte gelernt? Neuer Antisemitismus in Europa" sollte Wichtigkeit hervorheben, dem Antisemitismus in Europa entschlossen entgegenzuwirken.

71 Jahre nach der Befreiung der NS-Vernichtungslager wächst der Antisemitismus in Europa an. Deshalb müssen die Parteien sowie die Zivilgesellschaft entschlossenen diesen brandgefährlichen Entwicklungen entgegenwirken. Aus diesem Grund fand gestern im Rahmen des FPÖ-Bildungsinstituts ein Symposium mit dem Titel „Haben wir aus der Geschichte gelernt? Neuer Antisemitismus in Europa" statt, bei dem auch FPÖ-Obmann HC Strache und FPÖ-Bundespräsidentschaftskandidat Norbert Hofer zu Gast waren und  in ihren Impulsreferaten an der Wichtigkeit festhielten, dem Antisemitismus entgegenzuwirken.

HC Strache: „Antisemitismus stellt ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit dar“

In seiner Rede erwähnte HC Strache, dass es offenbar ein großes Problembewusstsein hinsichtlich des Wiedererstarkens des Antisemitismus in der Welt und speziell in Europa gäbe. „Antisemitismus, egal in welcher Form, ist ein Verbrechen gegen die Menschheit und gegen die Menschlichkeit“, stellte der FPÖ-Obmann deshalb klar. Die vielen ermordeten und vertriebenen jüdischen Mitbürger seien eine stete Mahnung und ihr Andenken eine Verpflichtung, ein solches Verbrechen nie wieder zuzulassen. Nicht zu vergessen sei hier der Islamismus, dessen Folgen uns allein die Anschläge in Frankreich gezeigt hätten, die im Jänner 2015 begonnen haben und die seitdem in unregelmäßigen Abständen wiederkehren. Auch die Entwicklungen in der Türkei würden für eine Zunahme des Antisemitismus sorgen. Das größte Einfallstor für Antisemitismus in Europa seien jedoch linke Parteien: „Linke Parteien machen die schrankenlose Zuwanderung möglich und den Import des islamistischen Antisemitismus nach Europa, mit Unterstützung einer angeblich christlich-sozialen deutschen Bundeskanzlerin, die sich von den Werten eines Konrad Adenauer oder eines Helmut Kohl aber schon unsagbar weit entfernt hat“, kritisierte HC Strache.  Deshalb müsse man laut dem FPÖ-Obmann so manchen linken Träumereien entgegenwirken: „Wir dürfen nicht zulassen, dass solche Ideen in Europa Fuß fassen und daher müssen wir der Finanzierung von Moscheen aus dem Ausland einen Riegel vorschieben. Wir müssen auch Umgehungsmöglichkeiten abstellen, sonst ist es eine Frage der Zeit bis in den Moscheen, gesteuert von der Türkei oder Katar, antijüdische Töne nicht die Ausnahme, sondern die Regel werden“, so HC Strache.

Hofer: „Radikale Tendenzen haben bei uns keinen Platz“

Für den freiheitlichen Bundespräsidentschaftskandidaten Norbert Hofer müsse man zwei Dinge aus der Vergangenheit lernen. Zum einen dürfe man keinen derartigen Hass mehr zulassen und zum anderen dürfe man den Hass, der gegenüber den Juden ausgelebt wurde, nicht gegenüber einzelner Muslime ausleben. Das Schweigen Europas in diesem Zusammenhang sei laut Hofer ein großer Fehler. „Europa ist mutlos geworden. Europa ist nicht in der Lage, Haltung zu zeigen und Verantwortung zu übernehmen, auch wenn der Mainstream eine andere Sprache spricht“, so Hofer. Das Problem sei, dass sich das Gesicht Europas und Österreichs grundlegend verändern wird, wenn man den politischen Entwicklungen nicht entgegensteuere. Als Beispiel nannte Hofer die Einstellung der Sozialleistungen für jene Personen, die nach Österreich kommen und vom ersten Tag an auf Transferleistungen zugreifen können. Österreich müsse wieder in der Lage sein, der Schuld, die uns immer noch belaste, selbstbewusst entgegenzuwirken. „Wir können die starke Stimme Europas sein und können ins Ruder greifen. Wir haben eine Verantwortung für unsere junge Generation und für die Zukunft unseres Landes -  und da haben radikale Tendenzen keinen Platz!“, stellte der FPÖ-Kandidat fest. Auch er würde als gewählter Bundespräsident seine Stimme erheben und für ein freies Österreich kämpfen, als „ein starker Anwalt gegen Hass und für Haltung!"


© 2022 Freiheitliche Partei Österreichs. Alle Rechte vorbehalten.