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16. September 2014

HC Strache: Freiheitliche sind der Neutralität verpflichtet

Was geschieht mit Österreichs Banken, wenn Sanktionsirrsinn weitergeht?

FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache nahm heute in einer Pressekonferenz, die er gemeinsam mit FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl und dem Wiener FPÖ-Klubobmann Johann Gudenus abhielt, zur Ukraine-Krise und zu den Sanktionen gegen Russland Stellung und kritisierte hierbei das Verhalten der österreichischen Bundesregierung, die im Widerspruch zur Neutralität eindeutig Stellung Partei ergriffen habe.

Die FPÖ hingegen sei der Verfassung verpflichtet, in der die Neutralität Österreichs klar festgeschrieben stehe. "Wir hängen weder an der Brust Putins noch an der Obamas oder der EU-Kommissare", stellte Strache klar. Man müsse zur Deeskalation in diesem Wirtschaftskrieg beitragen und die Streitparteien an einen Tisch bringen.

Strache warnte davor, einen neuen Eisernen Vorhang zu errichten. Der erste Eiserne Vorhang sei nach dem Zweiten Weltkrieg von der Sowjetunion und ihren Satellitenstaaten errichtet worden. "Soll der neue Eiserne Vorhang jetzt vom Westen errichtet werden? Will man eine Art Ukrainische Mauer errichten?" Das sei politisch unverantwortlich und auch wirtschaftlicher Irrsinn.

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Tausende österreichische Arbeitsplätze stünden auf dem Spiel, in der Industrie, in Tourismus und Handel sowie in der Landwirtschaft. "11.000 Arbeitsplätze und 775 Millionen Euro würde dieser Wahnsinn kosten, hat das Wifo in einer ersten, sehr vorsichtigen Analyse errechnet", so Strache.

Strache stellte auch die Frage, was mit den österreichischen Banken geschehen werde, wenn weiter an der Eskalationsschraube gedreht werde. "Niemand wird mir unterstellen können, ich sei ein Freund der Banken im Allgemeinen und Raiffeisen im Besonderen", so der freiheitliche Bundesparteiobmann. "Aber das Russland-Exposure von Österreichs Banken beträgt über 36 Milliarden Euro. Wir können uns alle ausmalen, was es bedeutet, wenn der Sanktionsirrsinn weitergeht."

 


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