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20. November 2019 | Bildung

Hofer fordert Konsequenzen für linke Uni-Störenfriede

Nach "Nazis 'raus!"-Attacke auf Höbelt-Vorlesung fordert der FPÖ-Chef von den Verantwortlichen ein klares Signal gegen linke Versuche, die universitäre Meinungsfreiheit einzuschränken.

Nachdem die seit Wochen stattfindenden linken Vorlesungsblockaden in Hamburg deutschlandweit für Empörung sorgen und eine öffentlichkeitswirksame Debatte um die zunehmende Einengung der akademischen Freiheit entbrannt ist, schwappt die Welle der Intoleranz und geistigen Brandstiftung nun auch auf die Universität Wien über: So wurde gestern, Dienstag, die Vorlesung zur Zweiten Republik von ao. Univ.-Prof. Dr. Lothar Höbelt durch eine Gruppe linker Radalierer mit lauten "Nazis 'raus!"-Rufen und dem Hochhalten eines Transparentes mit ähnlichem Inhalt ("Kein Raum für Nazis an der Uni") gestört. Erst, nachdem die anderen Studenten keinerlei Unterstützung signalisierten, zogen die rund 40 Störer wieder ab.

Uni-Leitung muss Konsequenzen ziehen

FPÖ-Bundesparteiobmann Norbert Hofer übt scharfe Kritik an dieser bedenklichen Entwicklung, zu der die ÖH offiziell via "Facebook" unter dem Titel "Genug ist genug! Höbelt eine Grenze setzen" aufgerufen hatte: „Verhältnisse, wie sie derzeit an deutschen Universitäten an der Tagesordnung sind, dürfen bei uns in Österreich nicht einreißen. Ich verlange daher eine sofortige Verurteilung durch die Uni-Leitung sowie Konsequenzen für die beteiligten Studenten“, so Hofer.

Totalitäres Gedankengut linker Krawallmacher

„Die Universitäten sind ein Ort der freien Rede, der Wissenschaft und des Gedankenaustausches. Wenn man durch solche Störaktionen versucht, die Meinungsfreiheit einzuschränken, dann muss es ein klares Signal geben, dass solche Vorgänge nicht toleriert werden. Die linken Krawallmacher, die mit ihrem totalitären Gedankengut gegen die demokratische Grundordnung verstoßen, müssen in die Schranken gewiesen werden“, betont der FPÖ-Chef. Der Vorfall wird auch Thema in der  nächsten Sitzung des Universitätsrates sein.

Höbelt international anerkannter Historiker

Der Bundesobmann des Ringes Freiheitlicher Studenten (RFS), Lukas Heim, konstatiert, dass nun die Saat, die von einer völlig linksgerichteten, den Interessen der Studentenschaft abholden ÖH seit Jahren gesät wird, bedauernswerterweise aufgeht. Ähnlich wie die Antifa im aufsehenerregenden Vorfall forderte neulich auch die ÖH aus rein ideologisch motivierten Gründen die fristlose Entlassung des renommierten und international anerkannten Experten der Geschichtswissenschaft Höbelt.

Unis als Orte freier Bildung, Lehre und Forschung

In diesem Kontext empfiehlt Heim der ÖH, sich des Gründungsmythos der Universitäten zu vergegenwärtigen: „Universitäten sind als Orte freier Bildung, freier Lehre und freier Forschung konzipiert worden. Der blühende Austausch von Ideen sowie deren Widerstreit war ihnen seit Jahrhunderten immanent. Heute wird der Meinungskorridor durch ebensolche Mittel sukzessive eingeschränkt.“


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