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02. Juni 2021 | FPÖ

"Hofer war seit 2016 permanent im Einsatz für die Partei und für Österreich"

Presseerklärung des neuen FPÖ-Bundesparteiobmanns Harald Stefan und Generalsekretärs Michael Schnedlitz zu den aktuellen Entwicklungen.

"Hofer war seit 2016 permanent im Einsatz für die Partei und für Österreich" - Presseerklärung des neuen FPÖ-Bundesparteiobmanns Harald Stefan und Generalsekretärs Michael Schnedlitz zu den aktuellen Entwicklungen.

Foto: FPÖ

Der amtsführende FPÖ-Bundesparteiobmann Harald Stefan und FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz gaben heute, Mittwoch, eine Presseerklärung zur aktuellen Entwicklung der FPÖ ab.

"Hat auch starke Persönlichkeiten neben sich zugelassen"

Zu Beginn bedankte sich Stefan bei Norbert Hofer für dessen Arbeit für die Freiheitliche Partei. Speziell die letzten Jahre seit 2016 sei Hofer permanent im Einsatz gewesen. „Er hat den Präsidentschaftswahlkampf geführt, der sich zu einem wahren Marathonlauf entwickelt hat, er war Infrastrukturminister und Regierungskoordinator, und er hat nach dem sogenannten Ibiza-Video die Führung der Partei übernommen. Als Obmann hat er auch starke Persönlichkeiten neben sich zugelassen.“

Grenzen körperlicher Belastbarkeit respektieren

Nun habe Hofer den Entschluss gefasst, vom Amt des Bundesparteiobmanns zurückzutreten, „was für uns alle überraschend kam“, so Stefan. „Durch seine gesundheitliche Belastung in Folge seines schweren Unfalls und seine Tätigkeit in politischen Spitzenpositionen ist er auch stets an die Grenzen seiner körperlichen Leistungsfähigkeit gegangen. Nun, während der Reha, hat er in seinen Körper hineingehört und erkannt, dass er die auf ihn auch weiter zu kommenden Mammutaufgaben nicht mit seiner Gesundheit in Einklang bringen kann und darüber hinaus auch seiner Familie mehr Raum in seinem Leben geben will.“

Bundesparteipräsidium tritt am 7. Juni zusammen

Jetzt müsse man natürlich nach vorne blicken. „Seit dem Rücktritt Norbert Hofers bin ich als ältester Stellvertreter jetzt statutengemäß amtsführender Bundesparteiobmann“, erklärte Stefan. „Ich werde daher die zuständigen Gremien einberufen, das Bundesparteipräsidium wird kommenden Montag, 7. Juni, zusammentreten. Darauf haben wir uns nach Rücksprache und in Abstimmung mit allem Mitgliedern dieses Gremiums verständigt.“ In dieser Sitzung werde es darum gehen, in einem großen Miteinander von Landesgruppen und Bundespartei die Weichen für eine erfolgreiche Forstsetzung der freiheitlichen Entwicklung zu stellen. Ebenso wird sich die Präsidiumssitzung auch mit der Terminfindung für den Bundesparteitag beschäftigen.

Wohl der Republik stand stets im Vordergrund

Der freiheitliche Generalsekretär Michael Schnedlitz bedankte sich ebenfalls bei Hofer und auch bei allen Abgeordneten, Funktionären und Mitgliedern, die dazu beigetragen hätten, dass sich die FPÖ wieder im Aufwärtstrend befinde. Hofer habe die FPÖ nach dem Ibiza-Debakel in ein ruhigeres Fahrwasser geführt und bewiesen, dass er eine Kämpfernatur sei. Stets habe er das Wohl der Republik und der Österreicher an erste Stelle gestellt, auch vor seine eigenen Interessen. Trotz Querschnittlähmung und Rehabilitation habe er immer alles für die freiheitliche Partei, die freiheitliche Familie gegeben.

Beginn eines Meinungsbildungs-Prozesses

Auch Schnedlitz verwies auf die bevorstehenden Sitzungen der Gremien und erklärte, dass man zu Beginn eines Meinungsbildungs-Prozesses noch nicht dessen Ende vorhersagen könne.


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