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25. März 2020

Hofer/Angerer: Corona-Krise setzt heimische Wirtschaft der Gefahr feindlicher Übernahmen aus

Wien (OTS) - Österreichs Wirtschaft wird durch die aktuelle Coronavirus-Krise stark geschwächt. „Die Börsen sind auch hierzulande im freien Fall und hoch volatil. Das macht heimische Unternehmen anfällig für rasche Gewinne durch Spekulanten auf Kosten der Realwirtschaft und für sogenannte feindliche Übernahmen. Internationale Investoren und Heuschreckenfonds werden auf große Einkaufstour gehen. Österreich muss daher sicherstellen, dass die soliden Standbeine der heimischen Wirtschaft vor einem Ausverkauf zum Ramschpreis geschützt werden“, so FPÖ-Bundesparteiobmann NAbg. Norbert Hofer und FPÖ-Wirtschaftssprecher NAbg. Erwin Angerer.

In Deutschland habe die Politik diese Gefahr bereits erkannt und arbeitet an Maßnahmen, um genau diese Schwächung zu verhindern. Norbert Hofer schlägt konkret vor, heimische Leitbetriebe sowie systemrelevante Unternehmen, die zur Aufrechterhaltung der Staatsfunktionen unverzichtbar sind, vor einem Zugriff ausländischer Spekulanten durch einen Nationalratsbeschluss und damit eine gesetzliche Basis zu schützen.

Norbert Hofer: „Möglich bleiben sollen Minderheitsbeteiligungen. Jedenfalls dürften ausländische Investoren bei Aktiengesellschaften nur bis zur Sperrminorität auf Einkaufstour gehen, wenn es sich um systemrelevante Unternehmen handelt. Dafür habe der Nationalrat eine gesetzliche Grundlage zu schaffen.

Erwin Angerer nennt in diesem Zusammenhang Unternehmen aus der Energiewirtschaft sowie aus dem Verkehrs- oder Nahrungsmittelsektor. Zudem sei aufgrund der Erfahrungen aus der Corona-Krise die Abhängigkeit aus dem Ausland zu reduzieren. Angerer: „Österreich muss im Energiebereich und der Lebensmittelproduktion selbstversorgungsfähig sein. Das ist derzeit nicht der Fall.“


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