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01. Februar 2021 | Asyl, Inneres

Illegale Migration kann nur durch strenge Grenzkontrollen unterbunden werden

Nach neuerlichem Aufgriff von 40 Illegalen in Lkw in Kittsee: Bundeskriminalamt sieht viel Bewegung auf der Balkanroute.

Am burgenländischen Grenzübergang Kittsee konnte am Wochenende ein Klein-Lkw gestoppt werden. Darin waren 40 Migranten aus Syrien bzw. Palästina eingepfercht. Derartige Versuche, um Menschen illegal nach Österreich zu bringen, werden weiter zunehmen, befürchtet FPÖ-Bundesparteiobmann Norbert Hofer: „Wie der Leiter der Zentralstelle zur Bekämpfung des Menschenhandels im Bundeskriminalamt bestätigt, gibt es derzeit auf der Balkanroute besonders viel Betrieb. Etwa 100.000 Menschen, unter ihnen viele junge Männer, wollen so in den „goldenen Westen“ gelangen. Die österreichische Antwort auf diese Entwicklung kann nur das Hochziehen strenger Grenzkontrollen sein.“

Österreich von sicheren Ländern umgeben

 

Die Balkanroute, die von Bundeskanzler Sebastian Kurz in den letzten Jahren mehrmals für "geschlossen" erklärt worden sei, falle auch in die Zuständigkeit der Europäischen Union, die nach Jahren des Versagens nun endlich wirksame Schritte zum Schutz der Schengen-Außengrenze setzen müsse, fordert Hofer: „Solange das nicht funktioniert, müssen die Nationalstaaten ihre Grenzen entsprechend kontrollieren.“ Wer auch immer es illegal nach Österreich schafft, soll hier nicht in der Lage sein, einen Asylantrag zu stellen. Gemäß des noch immer geltenden „Dublin-Abkommens“ müssen Anträge auf Asyl im ersten sicheren EU-Staat gestellt werden. „Ganz egal, über welche Route genau ein Migrant Österreich erreicht - unser Land ist mit Sicherheit nicht der erste sichere EU-Staat, der erreicht wird.“


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