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Inflation muss bei Pensionen vollständig ausgeglichen werden!

Nur mit Pensionserhöhung von mindestens zehn Prozent werden unsere Senioren entlastet und vor Altersarmut geschützt.

FPÖ fordert: Inflation muss bei Pensionen vollständig ausgeglichen werden!

Foto: Werner Grotte

„Angesichts der Rekordinflation von 9,3 Prozent dürfen unsere Pensionisten nicht mit Almosen abgespeist werden. Die Preise für Lebensmittel, Energie und Treibstoffe steigen immer weiter an und machen das tägliche Leben unleistbar. Es braucht daher eine volle Inflationsabgeltung und damit Pensionserhöhungen von mindestens zehn Prozent“, forderten heute, Freitag, FPÖ-Sozialsprecherin Dagmar Belakowitsch und FPÖ-Seniorensprecherin Rosa Ecker.

Frage des sozialen Gewissens und des Respekts

Der gesetzliche Anpassungswert von 5,8 Prozent sei nicht nur viel zu wenig, sondern komme auch der„Verhöhnung einer ganzen Generation“ gleich. „Unsere Eltern und Großeltern waren es, die ihr Leben lang hart gearbeitet und den Wohlstand im Land, der durch die verantwortungslose Politik von Schwarz-Grün jetzt bedroht ist, überhaupt erst aufgebaut haben. Sie dürfen von dieser Regierung nicht in die Armut und in den Verzicht getrieben werden, sondern haben ein Recht darauf, einen würdigen Lebensabend verbringen zu können. Das ist nämlich nicht nur eine Frage des sozialen Gewissens, über das ÖVP und Grüne nicht verfügen, sondern besonders auch des Respekts“, so Belakowitsch. Die Regierungsparteien hätten bereits die Chance gehabt, gemeinsam mit der FPÖ eine unterjährige Sonderpensionserhöhung zu beschließen, diese aber einfach abgelehnt.

Einkauf um fast 20 Prozent teurer geworden

FPÖ-Seniorensprecherin Ecker verwies auf die drastische Teuerung eines durchschnittlichen Wocheneinkaufs um 19,1 Prozent und warnte vor dem Abrutschen vieler Menschen, insbesondere Pensionisten, in die Armut. „Der Zugriff auf Erspartes ist für den Mittelstand schon längst zum Alltag geworden. Wem das nicht möglich ist, droht der Abstieg in die Altersarmut. Das muss verhindert werden. Eine volle Abgeltung der Inflation bei der Pensionserhöhung ist daher das Gebot der Stunde, alles darunter wäre ein weiteres sozialpolitisches Armutszeugnis für die Regierung. Denn weder der tägliche Einkauf, noch die Energiekosten dürfen zum Luxus werden. Unsere Pensionisten haben sich finanzielle Sicherheit verdient!“, erklärte Ecker, die ihre Forderung nach einem eigenen „Pensionisten-Warenkorb“ als reale Berechnungsgrundlage für Pensionserhöhungen erneuerte.


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