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22. Oktober 2019 | Asyl, Inneres

Integrationsbarometer zeigt: Restriktive Integrationspolitik muss fortgeführt werden

FPÖ-Parteichef Hofer: "Null-Einwanderung ins Sozialsystem, konsequente Abschiebungen krimineller Asylanten und Überprüfung der Asylberechtigung anerkannter Asylwerber gefordert."

Integrationsbarometer zeigt: Restriktive Integrationspolitik muss weitergeführt werden - FPÖ-Parteichef Hofer: "Null-Einwanderung ins Sozialsystem, konsequente Abschiebungen krimineller Asylanten und Überprüfung der Asylberechtigung anerkannter Asylwerber gefordert."

Foto: Werner Grotte

Die Ergebnisse des aktuellen Integrationsbarometers (Hajek-Meinungsumfrage im Auftrag des Österreichischen Integrationsfonds im Sommer 2019 unter 1.000 Personen) zeigen, dass 62 Prozent der Befragten das Zusammenleben mit Moslems und 61 Prozent mit Flüchtlingen in Österreich als „schlecht“ bezeichnen. Gegenüber der letzten Umfrage im Winter 2018 bedeutet das eine deutliche Verschlechterung der Daten, damals sahen noch 58 Prozent das Zusammenleben mit Moslems kritisch. Auch die Ausbreitung des Islamismus bereitet sechs von zehn Österreichern Sorgen.

Afghanen, Tschetschenen, Somalier als Integrationsverweigerer

Sehr unterschiedlich wird die Integration verschiedener Herkunftsgruppen eingeschätzt: Weniger oder gar nicht gelungen wird die Integration von Afghanen (74 Prozent), Tschetschenen (70) und Somaliern (57) angesehen. Als gut integriert gelten hingegen insbesondere Ungarn (77), Kroaten (75), Polen (64) und Bosnier (59).

Mehr Kontrolle für Islam-Unterricht, kein Kopftuch an Schulen

Acht von zehn Befragten sprechen sich beim Themenbereich Integration und Schule vor allem für strengere staatliche Kontrollen bei Inhalten des islamischen Religionsunterrichts sowie bei der Auswahl islamischer Religionspädagogen an österreichischen Schulen aus. Sieben von zehn Befragten finden zudem, dass das Tragen eines Kopftuchs für Mädchen bis zur Mittelstufe beziehungsweise der AHS-Unterstufe sowie auch für Kindergartenpersonal und Lehrern untersagt sein sollte. Generell spricht sich die Mehrheit der Befragten (70 Prozent) dagegen aus, im öffentlichen und gesellschaftlichen Zusammenleben stärker auf religiöse Gepflogenheiten Rücksicht zu nehmen.

Klares Zeichen für Fortführung konsequenter Migrationspolitik

„Diese Daten sind ein eindeutiges Signal, dass die Österreicher die Weiterführung der konsequenten Migrationspolitik und keinerlei Aufweichung wollen“, so FPÖ-Bundesparteiobmann und Klubobmann Norbert Hofer, der diese Daten auch als Auftrag an die neue Bundesregierung sieht.

Sozialleistungen für Einwanderer reduzieren

Insbesondere die Einwanderung in das Sozialsystem müsse in der Bilanz auf Minus gesetzt werden. „Wir haben in der ÖVP/FPÖ-Koalition mit dem Modell der Mindestsicherung Neu richtige und wichtige Akzente gesetzt und Sozialleistungen für Einwanderer reduziert, um die Pull-Faktoren zu verringern. Ich erwarte mir, dass es auch künftig keine Aufweichung geben wird“, so Hofer, der in diesem Zusammenhang auf die neue Migrationswelle vom Balkan verweist.

Asyl keine Dauer-Aufenthaltserlaubnis in Österreich

Der FPÖ-Chef verlangt weiters die konsequente Abschiebung von kriminellen Asylanten sowie die intensive Überprüfung der Asylberechtigung bei anerkannten Asylwerbern. Diese müssten bei Wegfall des Asylgrundes wieder umgehend in ihre Heimat zurückkehren. „Asyl bedeutet Schutz auf Zeit und keine Dauer-Aufenthaltserlaubnis in Österreich“, bekräftigt Hofer.


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