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16. September 2020 | FPÖ, Finanzen, Innenpolitik, Wirtschaft

„Irgendjemand wird diese Rechnung bezahlen müssen – wir alle!“

FPÖ-Wirtschaftssprecher Erwin Angerer analysiert in der FREILICH Studie die Auswirkungen von Corona auf heimische Unternehmer.

„Irgendjemand wird diese Rechnung bezahlen müssen – wir alle!“ - FPÖ-Wirtschaftssprecher Erwin Angerer analysiert in der FREILICH Studie die Auswirkungen von Corona auf heimische Unternehmer.

Foto: FPÖ

Das FREILICH-Magazin hat eine Studie zum Corona-Komplex ausgearbeitet, in der freiheitliche Politiker zu den einzelnen Politikbereichen Stellung nehmen. Sie zeigen dabei die größten Fehlentwicklungen auf und präsentieren bessere Vorschläge sowie auch Konsequenzen, die aus dieser Krise zu ziehen sind

Erwin Angerer: Corona & Wirtschaft

Der Bekämpfung des Coronavirus ist in den letzten Wochen und Monaten viel zum Opfer gefallen: Familien- und Sozialleben, Mobilität und vor allem Arbeitsplätze und Wirtschaft. Corona hat eine weltweite Wirtschaftskrise ausgelöst, deren Auswirkungen noch nicht endgültig abschätzbar sind, die aber die glühenden Globalisierungsfanatiker zu einer Vollbremsung gezwungen hat.

Globalisierung zu Lasten unserer Betriebe

Es hat sich gezeigt, dass es nicht klug war, jahrelang die Globalisierung unserer Wirtschaftsmärkte bedingungslos voranzutreiben und lokale und regionale Produzenten und Unternehmen an den Rand des österreichischen Wirtschaftstreibens zu drängen.

Viel versprochen, wenig gehalten

Seit Beginn des kompletten „Lockdown“ gab es seitens der schwarz-grünen Bundesregierung immer wieder Erklärungen, in denen versprochen wurde, den Wirtschaftsstandort Österreich zu unterstützen. In Wahrheit wurden nur Aktionismus und Selbstdarstellung par excellence betrieben. Sämtliche Förderprogramme und Maßnahmen, die getroffen wurden, wurden schön verpackt und anfangs auch durchaus wohlwollend angenommen.

Warum Wirtschaftskammer statt Finanzamt?

Dass die Abwicklung der Fonds durch die am Gängelband der ÖVP hängende Wirtschaftskammer durchgeführt wird, die selbst keinen Cent zur Bewältigung der Folgen von Corona für die Unternehmer zur Verfügung stellt, wirkt wie Hohn und wäre keinesfalls notwendig gewesen, da wir in Österreich bereits eine Institution haben, die hier schnell und unbürokratische handeln hätte können: das Finanzamt.

Klein- und Mittelbetriebe in Gefahr

Es hat von uns viele weitere und vor allem gute Initiativen gegeben, die die Realität von vielen Betrieben abgebildet und Lösungen dargestellt haben, die aufgrund der (medialen) Überpräsenz von Kurz und Co. jedoch kaum beachtet wurden. Zu befürchten ist, dass diese Weigerung, auch andere Lösungswege zu verfolgen, dazu führen wird, dass KMU und EPU auf der Strecke bleiben.

Wem unsere Kleinbetriebe am Herzen liegen – Petition unterschreiben: Allianz gegen den Corona-Wahnsinn

Freihändige Hilfsgelder-Vergabe an Großunternehmen

Die Bundesregierung verfolgt weiterhin die Strategie, es für die „großen“ Unternehmen in Österreich zu richten. Die dazu eingerichtete COFAG (Covid-19-Finanzierungsagentur) entscheidet über Garantien, Zuschüsse und Kredite für Unternehmen ab 250 Personen bzw. mit einem Jahresumsatz von mehr als 50 Millionen Euro. Die Entscheidungskriterien dazu erfolgen durch nur zwei Geschäftsführer bzw. Aufsichts- oder Beiräte, die weitgehend mit ÖVP- und Grün-affinen Personen besetzt und somit kaum kontrollierbar sind. Zum Vergleich. Der Härtefallfonds ist mit lediglich zwei Milliarden Euro bestückt.

Durchhalteparolen statt Zukunftsperspektiven

Außer Durchhalteparolen bietet die Bundesregierung den Unternehmen keinerlei Zukunftsperspektiven. Niemand weiß, wie es nach Corona weitergehen soll, und wer schlussendlich die Kosten für die vielen Bundesmilliarden tragen wird, die offiziell freigegeben wurden. Irgendjemand wird diese Rechnung bezahlen müssen, nur wer? Ganz einfach: Wir alle!

Die vollständige Studie „Nach Corona – Perspektiven freiheitlicher Politik" gibt es HIER zum Download.


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