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29. November 2018 | Islam

„Islamische Gebetsgesänge auf Linzer OK-Platz sind reine Provokation“

Linzer Bundesrat Raml: „Muezzin-Rufe haben in Vorweihnachtszeit nichts verloren!“

ArabrabTs. / wikimedia.org (CC-BY-SA-3.0)

Entsetzt zeigte sich heute, Donnerstag, der freiheitliche Linzer Bundesrat Michael Raml über die Aktion zweier Künstler, die schon im Vorfeld zu Kontroversen führte. „In die Vorweihnachtszeit gehören für mich weihnachtliche Dekoration und Weihnachtslieder, aber bestimmt keine moslemischen Gebetsrufe, die von 2. bis 23. Dezember über den Linzer OK-Platz schallen sollen“, so Raml.

Bürger wollen Besinnlichkeit und Ruhe

„Aus der Marienkapelle auf dem besagten Platz sollen dann einmal täglich zum Beginn der moslemischen Gebetszeit Muezzin-Rufe erschallen, die sich für Spaziergänger sicherlich nicht vertraut und weihnachtlich anhören werden", sagte Raml. Er halte es für eine reine Provokation, solch eine Aktion mitten in der Vorweihnachtszeit, in der sich die meisten Menschen Besinnlichkeit und Ruhe wünschen, durchzuführen.

Aktion wird auch noch mit Steuergeld finanziert

„Initiator dieses Projektes ist das ‘Offene Kulturhaus‘, das Teil des ‘Oberösterreichischen Kulturquartiers‘ ist. Letztlich finanzieren darf diese Aktion also der Steuerzahler, da das 'Oberösterreichische Kulturquartier' vom Land Oberösterreich mit fast fünf Millionen Euro subventioniert wird", erklärte Raml.

Moslem-Rufe aus einer katholischen Kirche

„So wichtig freie Religionsausübung für unseren Staat auch ist, halte ich es für wahrlich unangebracht, die Linzer Bevölkerung in ihrem Weihnachtsfrieden mit moslemischen Gebetsrufen aus einer katholischen Kirche zu stören", betonte der Bundesrat und appellierte an alle Beteiligten: „Solche Provokationen haben keinen Platz in der Weihnachtszeit!"


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