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11. Juni 2019 | Bildung, Islam

Islamische Glaubensgemeinschaft plant eigene Schulbücher

FPÖ-Bundesparteiobmann Hofer: „Es muss strengstens geprüft werden, ob Inhalte der islamischen Religionsbücher im Einklang mit unseren mitteleuropäischen Werten stehen.“

Andreas Ruttinger

FPÖ-Bundesparteiobmann und Klubobmann Norbert Hofer zeigt sich über die Pläne der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGÖ) besorgt, Schulbücher für den islamischen Religionsunterricht selbst zu produzieren und zu verlegen. „Die Vergangenheit hat mehrfach gezeigt, dass die IGGÖ selbst die Verbreitung von radikal-islamischen Inhalten im Schulbereich toleriert hat und damit die Schüler auf inakzeptable Art und Weise indoktriniert wurden.“

IGGÖ will Inhalte allein bestimmen und Verlag gründen

Laut einem Sprecher der IGGÖ wolle man "mehr inhaltliche Kontrolle über die Bücher haben", alle Inhalte sollten "von der Vetretung der Muslime bestimmt werden", wie aus einem Bericht der "Presse" hervorgeht. Dazu will die IGGÖ einen eigenen Verlag auf die Beine stellen, der Teil der im Mai gegründeten GmbH sein soll, die sich bisher vor allem mit der Zertifizierung von "Halal"-Speisen beschäftigt.

"Radikaler Islam in Schulen ein ernsthaftes Problem"

Hofer kritisierte, dass der radikale Islam insbesondere in den Wiener Schulen ein ernsthaftes Problem darstelle und von der rot-grünen Stadtregierung jahrelang ignoriert worden sei. Die FPÖ habe in der Bundesregierung mit dem Kopftuchverbot in Kindergärten und Volksschulen eine wirkungsvolle Maßnahme gegen den Zwang und für die Freiheit von kleinen Mädchen gesetzt.

"Schulbuchkommission muss Inhalte prüfen"

Sollte die IGGÖ tatsächlich ein selbst produziertes Religionsbuch verbreiten wollen, verlangte Hofer eine penible Prüfung durch die Schulbuchkommission des Bildungsministeriums. „Es muss strengstens geprüft werden, ob die Inhalte im Einklang mit unseren mitteleuropäischen Wertvorstellungen stehen. Diese strengen Auflagen sind ohne Wenn und Aber einzuhalten und auch die Inhalte des Unterrichts genau zu kontrollieren“, forderte der FPÖ-Bundesparteiobmann.


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