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08. Oktober 2018 | Medien, Inneres

Jenewein: „Die Journalistengewerkschaft soll sich aus parteipolitischen Spielchen heraushalten“

„Die GPA-djp hätte dieser Tage wesentlich wichtigere Aufgaben, als den oppositionellen Schmutzkübel über Innenminister Herbert Kickl auszuschütten.“

FPÖ-Mediensprecher Hans-Jörg Jenewein kritisiert die Journalistengewerkschaft GPA-DJP, sich an der medialen Schmutzkübel-Kampagne gegen Innenminister Herbert Kickl zu beteiligen.

Parlamentsdirektion / Thomas Jantzen

Als „bemerkenswert“ und der Gewerkschaft völlig „unwürdig“ bezeichnete der FPÖ Mediensprecher Hans-Jörg Jenewein die jüngsten Versuche der Journalistengewerkschaft GPA-djp, gegenüber Medien wie dem "Kurier" am Wochenende den oppositionellen Schmutzkübel über Innenminister Herbert Kickl auszuschütten. „Das Mitspielen dieser parteipolitischen Spielchen ist einer überparteilichen Gewerkschaft jedenfalls nicht angemessen“, kritisierte Jenewein.  

Kein Wort zu ORF-Manipulationen

„Tatsache ist, dass die Journalistengewerkschaft dieser Tage genug zu tun hätte - beispielsweise auch im Hinblick auf einen manipulierten ORF-ZIB-Beitrag, wo durch eine kreativ gesetzte Schnittfolge die Sozialministerin in ein schlechtes Licht gerückt wurde. Weder der ORF, noch die jetzt ach so entrüsteten Gewerkschafter haben hier ein Wort der Kritik gefunden. Wenn es aber darum geht, einen Innenminister anzupatzen, der sich eben von Journalisten und selbsternannten ,Aufdeckern‘ nicht unter Druck setzen lässt, dann sind die Herrschaften schnell mit Kritik bei der Hand“, so Jenewein. 

Kein Wort zu prekären Beschäftigungsverhältnissen

„Die Damen und Herrn Gewerkschafter mögen sich lieber um die Bedürfnisse ihrer Mitglieder kümmern und dafür Sorge tragen, dass es künftig keine prekären Beschäftigungsverhältnisse im Bereich des Journalismus mehr gibt, dass junge Kollegen auch die Chance auf anständige Kollektivverträge erhalten und auch im Bereich des Onlinejournalismus endlich Rechtssicherheit für die schreibende Zunft geschaffen wird. Da sieht und hört man von der GPA-djp jedoch nichts. Aber vermutlich kann man mit ein paar Bemerkungen zum Innenminister bei so manchen Kollegen schnell ein wenig Tagesruhm und Applaus ernten“, betonte Jenewein.


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