Skip to main content
15. Februar 2021 | Innenpolitik

Kanzler Kurz nach „Novomatic-Bombe“ mehr als nur in Bedrängnis

Jüngste Enthüllungen des Mediums "ZackZack" belegen tiefste Verstrickungen des ÖVP-Kanzlers mit dem Geschäftsführer des Glückspielkonzerns Novomatic im Jahr 2017.

Kanzler Kurz nach „Novomatic-Bombe“ mehr als nur in Bedrängnis - üngste Enthüllungen des Mediums "ZackZack" belegen tiefste Verstrickungen des ÖVP-Kanzlers mit dem Geschäftsführer des Glückspielkonzerns Novomatic im Jahr 2017.

Foto: FPÖ

Jeden Tag eine neue Überraschung in der ÖVP-Novomatic-Causa. Habe die ÖVP mit Gernot Blümel bishher versucht, den Novomatic-Boss Harald Neumann als „flüchtigen Bekannten“ darzustellen, sei seit den Enthüllungen der Recherche-Plattform „ZackZack.at“ klar: Der Novomatic-Boss war mittendrin im Zirkel der Macht und pflegte offensichtlich regelmäßige Frühstücks-Termine mit Bundeskanzler Sebastian Kurz. FPÖ-Bundesparteiobmann Norbert Hofer: „Es ist anzunehmen, dass bei diesen Terminen über mehr als bloß über das Wetter geredet wurde. Das ÖVP-Kartenhaus der Vertuschung fällt immer mehr in sich zusammen. Es droht eine ernsthafte Gefahr für unsere Repuiblik.“

Bundespräsident einmal mehr gefordert

 

Hofer sieht daher Bundespräsident Alexander Van der Bellen gefordert. Er müsse das Kabinett Kurz abberufen und durch eine Expertenregierung ersetzen - mit Persönlichkeiten, die in der Corona-Krise den notwendigen fachlichen Hintergrund haben, um das Land, seine Wirtschaft und die Menschen vor weiterem Schaden zu bewahren: „Was ein ehemaliger Parteiobmann in ungezwungener Atmosphäre auf einer Baleareninsel ausgeplaudert hat, wurde von der ÖVP anscheinend generalstabsmäßig verwirklicht. Daher gibt es nur einen Weg: Neuwahlen. Diese sollen in Ruhe vorbereitet werden können. Bis dahin soll ein Expertenkabinett die Regierungsgeschäfte führen. Das ist der einzig gangbare weg für unser Land.“

Kurz seit Tagen auf Tauchstation

„Seit mehreren Tagen ist ÖVP-Kanzler Sebastian Kurz auf Tauchstation. Nun ist auch klar, wovor er sich versteckt. Aber vor seinem eigenen Rücktritt wird er jedoch nicht davonlaufen können“, kommentierte der freiheitliche Generalsekretär Michael Schnedlitz die jüngste Enthüllungen.

Türkises Kartenhaus ist eingestürzt

„Jüngste Enthüllungen des Mediums ‚ZackZack‘ belegen tiefste Verstrickungen des ÖVP-Kanzlers mit dem Geschäftsführer des Glückspielkonzerns Novomatic im Jahr 2017. Die durch Zeugenaussagen und sichergestellte Nachrichten bewiesenen mehrmaligen Termine des heutigen Kanzlers widersprechen seinen eigenen Aussagen, wonach er den Novomatic-Chef Neumann nur einmal getroffen hätte. So wie es aussieht, haben viele dieser ‚Frühstückstermine‘ stattgefunden, und das nach der Machtübernahme in der ÖVP durch Kurz mit seiner türkisen Truppe. Das türkise Kartenhaus ist endgültig eingestürzt. Der Kanzler und diese Regierung werden nach dieser peinlichen Niederlage und Offenbarung wohl nicht mehr zu halten sein. Der Kanzler ist nicht mehr tragbar!“ so Schnedlitz in einer ersten Reaktion auf die Nachricht, die soeben die Republik erschüttert.


© 2021 Freiheitliche Partei Österreichs. Alle Rechte vorbehalten.