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06. Oktober 2022 | Europäische Union, Zuwanderung

Kein Schengen-Beitritt für Bulgarien und Rumänien

FPÖ-EU-Delegationsleiter Vilimsky: "Gefahr für eine neue Migrationsroute Richtung Mitteleuropa."

Schengen-Beitritt für Bulgarien und Rumänien würde illegale Migrations-Flut noch verstärken.

Foto: NFZ

„Bulgarien und Rumänien sollte man keinesfalls dem Schengen-Abkommen beitreten lassen“, erklärte heute, Donnerstag, Harald Vilimsky, freiheitlicher Delegationsleiter im Europaparlament. „Dies würde eine neue Migrationsroute Richtung Mitteleuropa eröffnen. Ungarn, bisher ein verlässlicher Partner bei der Sicherung der Schengen-Außengrenze, müsste dann seine strengen Grenzkontrollen aufgeben, weil sich diese Außengrenze dann nach Bulgarien verschieben würde. Damit wäre der Weg frei für von der Türkei aus kommende Migranten über Bulgarien und Rumänien und dann weiter Richtung Mitteleuropa“, erklärte Vilimsky.

Korruption unter bulgarischen Grenzbeamten

„Gerade angesichts der massiv angestiegenen Migrationszahlen, die sich ganz besonders auf Österreich auswirken, brauchen wir keine weitere Schwächung der Außengrenzen. Zuletzt hat selbst der bulgarische Innenminister Ivan Demerdzhiev zugegeben, dass sich bulgarische Grenzbeamte an Schleusungen beteiligen. Das ist wirklich das letzte, das wir angesichts der ansteigenden Masseneinwanderung nach Europa jetzt brauchen“, so Vilimsky. Bulgarien liegt Im Korruptionsindex von Transparency International an 78. Stelle und ist damit das am schlechtesten platzierte Land der EU.

Schengen-Raum müsste besser geschützt werden

Im Schengen-Raum fallen die Kontrollen an den EU-Binnengrenzen weg. Dem Abkommen gehören alle EU-Staaten außer Bulgarien, Rumänien, Kroatien, Zypern und Irland sowie die Nicht-EU-Staaten Norwegen, Island, Schweiz und Liechtenstein an.


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