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18. Februar 2021 | Gesundheit

Kein Scherz: Anschober will jetzt FFP2-Maskenpflicht im Freien

FPÖ-Bundesparteiobmann Hofer: "Neuer Höhepunkt bei Angst- und Panikmacherei - Gesundheitsminister in der Endlosschleife von Unsinnigkeiten gefangen."

Die Bundesregierung – und allen voran Gesundheitsminister Anschober – setzt in der Corona-Politik auch weiterhin auf Unsinnigkeiten. In einem von FPÖ-Steiermark-Landesobmann und Klubobmann Mario Kunasek aufgedeckten Schreiben fordert der überforderte Gesundheitsminister, dass die Bundesländer eine FFP2-Maskenpflicht im Freien verordnen sollen. Wörtlich heißt es darin: „Vor dem Hintergrund des anhaltenden Pandemiegeschehens sowie der geänderten Rechtslage werden die Bundesländer erneut ersucht, umgehend Regelungen auf Landes- oder Bezirksebene zu schaffen, wonach beim Betreten stark frequentierter öffentlicher Orte im Freien eine Atemschutzmaske der Schutzklasse FFP2 (FFP2-Maske) ohne Ausatemventil oder eine zumindest gleichwertige bzw. einem höheren Standard entsprechende Maske zu tragen ist, sohin eine Tragepflicht von FFP2-Masken im Freien besteht.“

Menschen sollen an die frische Luft

Eine klare Absage für diesen Plan gibt es von FPÖ-Bundesparteiobmann Norbert Hofer: „Seit Wochen erklären uns Anschober & Co., wie gut es aus epidemiologischer Sicht sein wird, wenn die Menschen nach dem Winter wieder mehr an der frischen Luft sind – und dann sollen die Menschen auch dort eine FFP2-Maske tragen? Das ist an Unsinnigkeit nicht mehr zu überbieten. Ich hoffe, die Länder setzen diese Aufforderung des Gesundheitsministers nicht um.“

Maskenpflicht treibt Leute zurück in Privaträume

Es sei wirklich besorgniserregend, anzusehen, wie die Angst- und Panikmacherei weiter vorangetrieben werde. Anstatt Österreich auf ein Leben mit dem Virus vorzubereiten, drehe Minister Anschober weiter an der Eskalationsschraube. Hofer: „An der frischen Luft mit ausreichend Abstand stecken sich die Menschen nicht an. Die Ansteckungsgefahr ist im privaten Bereich am größten. Dann, wenn Menschen ihre sozialen Kontakte in die eigenen vier Wände verlagern. Wenn jetzt auch im Freien eine FFP2-Maske getragen werden muss, dann werden viele Menschen erst recht daheim bleiben – trotz der aktuell steigenden Temperaturen. In Wahrheit ist eine Maskenpflicht im Freien ein Infektionsbeschleuniger.“

Nächster Schlag gegen den Handel

Aber nicht nur die Menschen würden damit schikaniert, auch der Handel bekäme die Maskenpflicht im Freien zu spüren. Würden die Masken im Geschäft von den Kunden noch akzeptiert, wäre die Tragepflicht im Freien wohl für viele eher ein Anreiz, Einkäufe wieder im Internet zu tätigen, befürchtet Hofer. Genau das werde durch Anschobers unsinnige Forderung aber eintreten, denn im Schreiben heißt es weiter: „Dabei sollen insbesondere Einkaufsstraßen mit hoher Frequenz und entsprechende Gebiete in Stadtzentren von der FFP2-Maskenpflicht im Freien erfasst sein.

Ball liegt jetzt bei den Bundesländern

Hofer: „Es ist wirklich skandalös, wie der Gesundheitsminister hier handelt. Und das bei seit Wochen in etwa gleichbleibenden Infektionszahlen sowie ausreichend freien Kapazitäten im Spitalsbereich. Ich kann wirklich nur auf die Vernunft der Länder appellieren, dass sie dieses Anschober-Schreiben einfach in den Mistkübel werfen und keine FFP2-Maskenpflicht im Freien verordnen.“


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