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10. August 2017 | Islam

Keine Antworten zu Islam-Radikalisierung

Aslan-Studie zeigt schonungslos die Nutzlosigkeit des rot-schwarzen Islamgesetzes auf

Die neue Studie des Religionspädagogen Ednan Aslan zur Radikalisierung von Moslems, räumt mit den bisherigen Verniedlichungen auf. Und sie zeigt, dass das Islamgesetz von SPÖ und ÖVP keineswegs derartige Radikalisierungstendenzen verhindern wird.

Das niederschmetterndste Ergebnis für die Islamische Glaubensgemeinschaft (IGGiÖ) und deren österreichische Unterstützer, die stets von einer „Pervertierung des Glaubens“ gesprochen haben, ist die Erkenntnis der Studienautoren, dass die radikaliserten Moslems ihre Ansichten und theologischen Begründungen aus allgemein anerkannten klassischen Werken der islamischen Lehre gezogen haben.

Islam als Radikalisierungsbasis

Bei der Informationsbeschaffung und Kommunikation sei nicht das Internet die Hauptquelle, sondern persönliche Beziehungen: zuallererst die Familie und dann Personen im Umfeld bestimmter Moscheen, in denen die salafistische Szene Österreichs agiert. Damit widerlegt Aslan, dass Betroffene mit den Werten, Inhalten und Normen der islamischen Lehre nur unzureichende Berührungspunkte hätten und zeigt das Integrationsproblem des Islam auf. „Alles in allem zeigt diese Studie, dass unsere Gesetzgebung völlig unzureichend ist, um der stetig ansteigenden Radikalisierung die Stirn bieten zu können“, erklärte FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl zu den Ergebnissen der Studie. Zudem offenbare sie die Nutzlosigkeit des Islamsgesetzes. In diesem sei, so Kickl, kein Instrument eingebaut, um Hasspredigern, die immer wieder in österreichischen Moscheen auftauchen, das Handwerk zu legen.Ebenso wurde es verabsäumt, ein wasserdichtes Finanzierungsverbot für ausländische Organisationen ins Gesetz miteinzupacken, die über den Islam die Integration zu verhindern versuchen. „Dieses Versagen der Koalition zeigt sich in den Parallel- und Gegengesellschaften, die auch den Infektionsherd für Terrorismus und Extremismus darstellen. Dieses Versäumnis ist keine Lässlichkeit, denn dieses Versäumnis kann Menschenleben kosten“, warnte Kickl.

NFZ 11.08.2017


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