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24. Februar 2020 | Gesundheit

Kickl beantragt Information über Coronavirus in NSR-Sitzung am Freitag

FPÖ-Klubobmann: "Vermisse jegliche Gesamtstrategie zur Vermeidung der Einschleppung und zum Umgang im Falle eines Ausbruchs in Österreich – Kommunikation muss aus einem Guss erfolgen."

FPÖ-Klubobmann Herbert Kickl beantragte heute, Montag, eine Ergänzung der Tagesordnung für die Sitzung des Nationalen Sicherheitsrates (NSR) am Freitag. „Ich habe soeben ein Schreiben an Kanzler Kurz gerichtet mit dem Antrag, auch über die Coronavirus-Epidemie Informationen zu erhalten – und hier insbesondere über die Maßnahmen der Bundesregierung und die Kontrolle des Reiseverkehrs nach Österreich aus den betroffenen Regionen“, sagte Kickl.

Nur inszenierte Medienauftritte

„Bei aller inszenierten Betriebsamkeit samt regelmäßiger Medienauftritte von Gesundheits- und Innenminister und jetzt auch schon Bundeskanzler vermisse ich jede Gesamtstrategie, wie die Regierung erstens versucht, ein Einschleppen des Virus nach Österreich zu verhindern, und zweitens, welche Maßnahmen gesetzt werden müssten, falls die Krankheit auch in Österreich ausbrechen sollte“, sagte Kickl.

Bevölkerung wartet auf konkrete Informationen

So vielstimmig die Stellungnahmen der Verantwortlichen seien, so unbrauchbar seien die Informationen für die Bevölkerung. „Die Bürger erwarten sich in dieser Situation klare und konkrete Empfehlungen und Kommunikation aus einem Guss, die sucht man allerdings vergebens“, sagte Kickl und forderte die Verantwortlichen auf, eine Kommunikationszentrale einzurichten, die regelmäßig über aktuelle Entwicklungen informiert, klare Handlungsempfehlungen ausspricht und dafür sorgt, dass die Neuigkeiten über sämtliche relevanten Medien verbreitet werden. „Hier wären die sogenannten Regierungsinserate endlich einmal richtig eingesetzt“, sagte der freiheitliche Klubobmann.


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