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11. November 2014

Kickl: "Berichterstattung" über "Blaue"-Politikerin ist journalistischer Schandfleck

Bei der Hetze gegen die FPÖ fallen bei einigen Medien alle Schranken

Als "journalistischen Schandfleck" und als "Tiefpunkt der Berichterstattung", bezeichnete der freiheitliche Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl die Meldungen über eine bislang völlig unbekannte FPÖ-Lokalpolitikerin auf den Titelseiten(!) von "Österreich" und "Heute" sowie der "NÖN". "Hier ist das ungeschriebene Gesetz der österreichischen Medienwelt gebrochen worden, das besagt, dass über das Privatleben von Politikern nicht berichtet wird. Besonders verwerflich ist diese Art des öffentlichen Vorführens von Personen auch deshalb, weil keine andere Person durch das Verhalten der besagten Lokalpolitikerin auch nur in irgendeiner Weise zu Schaden gekommen sei", zeigte sich Kickl über diesen Tabubruch empört.

Offenbar seien manche so genannte Journalisten für eine billige Schlagzeile bereit, die Existenz einer Person und ihres Umfeldes rücksichtslos aufs Spiel zu setzen. Die FPÖ werde jedenfalls auch umgehend den Presserat mit dieser Sache befassen und sei schon gespannt darauf, wie eine solche Vorgangsweise vom standeseigenen Selbstregulierungsgremium beurteilt werde. "Ich kann mir nicht vorstellen, dass die eingeschlagene Art der 'Berichterstattung' dem Ehrenkodex für die österreichische Presse entspricht und fordere auch die journalistische Öffentlichkeit auf, zu diesem Fall Stellung zu beziehen", so Kickl weiter.

Wenn es um die Diskreditierung der FPÖ, oder FPÖ-Politikern gehe, scheinen bei einigen Krawallblättern schon alle Hemmungen gefallen sein, kommentierte Kickl die unverblümte Hetze gegen eine FPÖ-Funktionärin. Man werde sich aber auch die Rolle jenes "unbekannten Autofahrers", der laut Medienberichten "seine Hilfe angeboten" habe, genauer anzusehen haben. Es werde zu prüfen sein, ob er in Zusammenhang mit der Anfertigung der Videoaufnahme und deren Weiterleitung an diverse Medien in Verbindung zu bringen sei. Die FPÖ behalte sich jedenfalls auch diesbezüglich rechtliche Schritte vor.

Grundsätzlich sei noch anzumerken, dass von den "mutigen Aufdeckern" in den genannten Medien bislang kein einziger Politiker von Rot, Schwarz oder irgendeiner sonstigen Couleur derartig medial vorgeführt worden sei, wie jene einfache FPÖ-Funktionärin, die nun auch um ihre bürgerliche Existenz bangen müsse. Offenbar bestehe in dieser Hinsicht beim allfälligen Auftauchen von Gerüchten die journalistische Sorgfaltspflicht eher im Zudecken und Wegschauen, kritisierte Kickl die handelnden Journalisten sowie deren verantwortliche Chefredakteure und forderte sie auf, angesichts des schon angerichteten Schadens ins sich zu gehen.


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