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16. Dezember 2015 | Asyl

Kickl: Faymann treibt die EU und Österreich in die völlige Abhängigkeit von der Türkei

„Wir brauchen die Türkei für den Schutz der EU-Außengrenzen nicht. Diese Aufgabe kann Griechenland, das schwer in der Schuld der EU steht, erledigen“

„SPÖ-Kanzler Faymann setzt die falschen Prioritäten. Österreich hat die größte Arbeitslosigkeit der Zweiten Republik, die Kosten für die Sozialleistungen explodieren, wir sitzen auf einem rasant wachsenden Schuldenberg trotz immer neuer Belastungen, egal, wohin man schaut, bestimmen ungelöste Probleme die Innenpolitik. Statt diese Probleme – die der Österreicher - in Angriff zu nehmen, kümmert sich Faymann aber lieber um die Probleme Erdogans und startet den Flüchtlingsimport aus der Türkei. Faymann arbeitet offenbar daran, die EU und Österreich in die völlige Abhängigkeit von der Türkei zu treiben und ganz nebenbei den Staat Österreich abzuschaffen“, kritisierte heute FPÖ-Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl den Plan Faymanns, rund 50.000 syrische Flüchtlinge – so sie denn überhaupt Syrer und/oder Flüchtlinge seien – aus der Türkei nach Europa zu holen.

„Faymann macht sich als Möchtegern-Problemlöser auf EU-Ebene zur Lachnummer“

Sich in die politische Geiselhaft einer rückwärtsgewandten Türkei zu begeben, sei der falsche Weg und völlig unnötig. „Wir brauchen die Türkei für den Schutz der EU-Außengrenzen nicht. Dieser Plan ist per se bereits widersinnig, da die Türkei kein Teil Europas ist. Der Schutz der EU-Außengrenzen ist eine Aufgabe, die Griechenland, das schwer in der Schuld der EU steht, erledigen kann. Griechenland ist in der Region eine Art militärische Supermacht. Die Aufrüstung des Landes ist Teil seiner Finanzmisere. Jetzt könnte diese Aufrüstung sinnvoll eingesetzt werden -  zum Schutz der EU-Außengrenzen. Wenn Griechenland will, erreicht kein einziges Ruderboot aus der Türkei das EU-Territorium“, argumentierte Kickl.

„Als österreichischer Bundeskanzler ist Faymann eine völlige Fehlbesetzung. Ein Kanzler, der es nicht schafft, im eigenen Land eine tragfähige Lösung der Flüchtlingsmisere zustande zu bringen, macht sich als Möchtegern-Problemlöser auf EU-Ebene zur Lachnummer“, so Kickl.


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