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06. Juli 2017 | Wahlen

Kickl: Hofft die eigene Ehefrau auf Kern-Niederlage und rot-schwarze Fortsetzung?

Mitgliedschaft in FPÖ-Hasser-Verein gibt Anlass zu Spekulationen über Ernsthaftigkeit des „Kriterienkatalogs“.

Für die Nationalratswahl im Herbst hat sich eine parteiübergreifende, spendenfinanzierte Plattform mit dem Titel „Weil's um was geht“ gegen die FPÖ formiert. Die Initiatoren, darunter der Bauindustrielle und NEOS-Unterstützer Hans Peter Haselsteiner und die frühere SPÖ-Staatssekretärin und Siemens-Managerin Brigitte Ederer, sprechen sich dabei gegen Populismus und eine europafeindliche Politik aus. Ederer und Haselsteiner sind bereits 2016 im Präsidentschaftswahlkampf bei der "Nein zum Öxit"-Kampagne gemeinsam aufgetreten, die sich gegen den FPÖ-Kandidaten Norbert Hofer richtete. Unter den Unterstützern finden sich mehrere der SPÖ nahe stehende Personen, darunter auch die Kanzlergattin und Unternehmerin Eveline Steinberger-Kern. Für FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl stellt sich die Frage, wie ernst der aktuelle SPÖ-Kriterienkatalog für künftige Koalitionen gemeint sei, wenn sogar die Frau des Parteivorsitzenden ungeachtet aller Kriterien auf fortgesetzte Ausgrenzung setze. „Oder aber die SPÖ-Kreise, die sich eine Niederlage Kerns wünschen, um wieder zur Fundamental-Ausgrenzung der FPÖ zurückkehren zu können, reichen bereits bis in Kerns Familie“, so Kickl.

Ruinöse rot-schwarze Zusammenarbeit soll weitergeführt werden

Jedenfalls sei das Engagement Steinberger-Kerns sowie ihrer Mitstreiter ganz offensichtlich von dem Wunsch getrieben, die für Österreich ruinöse rot-schwarze Zusammenarbeit weiterzuführen. „Die ganze Plattform belegt einmal mehr, dass deren Proponenten nur davor Angst haben, dass sich in Österreich etwas zum Positiven verändern könnte. Nicht das Wohl der Österreicher steht bei dieser unseligen Allianz im Vordergrund, sondern die Angst, dass die Profiteure des erstarrten rot-schwarzen Polit-Systems ihren Einfluss verlieren könnten“, so der FPÖ-Generalsekretär.


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