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14. Jänner 2019 | Gesundheit

„Kürzungen für private Pflegeheime sind im Sinne der Versorgungssicherheit bedenklich“

Abgeordnete Wagner zu Plänen der SPÖ-Burgenland: „Wirtschaftliches Denken sollte gefördert und nicht bestraft werden.“

Parlamentsdirektion PHOTO SIMONIS

„Das Thema Pflege wird immer wichtiger und es ist im Sinne der Nachhaltigkeit notwendig, hier entsprechende Konzepte auf den Weg zu bringen. Was die SPÖ im Burgenland nun aber betreibt, ist reine Scheinheiligkeit und Inszenierung. Anstatt das von der Bundesregierung versprochene und in Ausarbeitung befindliche Pflegekonzept abzuwarten, versuchen Doskozil und Darabos mit Schlagzeilen bei der Bevölkerung zu punkten. Dabei nehmen sie auch eine Gefährdung der Versorgungssicherheit in Kauf“, erklärte heute die burgenländische FPÖ-Nationalratsabgeordnete Petra Wagner hinsichtlich der Pläne der SPÖ, im Burgenland die Pflege rein auf gemeinnützige Beine zu stellen und somit den privatwirtschaftlichen Bereich abzuschaffen.  

Private wirtschaften ökonomischer

„Der Pflegebereich wird zu einem großen Teil von den privaten Pflegeheimbetreibern mitgetragen. Dass man diese nun einfach ausbremsen möchte, ist im Sinne der Versorgungssicherheit mehr als bedenklich und auch ein Zeichen von geringer Wertschätzung für die geleistete Arbeit. Anstatt in diesem Bereich einfach Kürzungen vorzunehmen, sollte man sich vielleicht besser mit den Konzepten hinter den privaten Pflegeheimen auseinandersetzen und die Frage stellen, wie es diese schaffen, positiv und qualitativ hochwertig mit den vorhandenen Mitteln zu wirtschaften. Die privaten Betreiber von Pflegeheimen schaffen es, trotz zum Teil geringerer öffentlicher Förderungen, ökonomisch zu arbeiten und entlasten somit den Steuerzahler“, so Wagner. 

Siegt Machtstreben über Zweckmäßigkeit?

„Wirtschaftliches Denken sollte gefördert und nicht bestraft werden und daher ist eine Kürzung der finanziellen Mittel für den Bereich der privaten Pflegeheime nicht zu verantworten. Mangels vorhandener Pflegeplätze würde eine Einschränkung dieses Bereichs sogar die Versorgung der zu Pflegenden gefährden. Es scheint so, als würde in diesem Fall das Machtstreben über die Zweckmäßigkeit siegen. Dabei wäre es klüger, die Kollegen von der SPÖ würden sich um die Frage der Qualität im Bereich Pflege kümmern, anstatt sich nur auf die Umstellung der Pflege auf den gemeinnützigen Bereich zu fokussieren und die privaten Betreuungseinrichtungen zu schikanieren“, betonte Wagner.


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