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21. Juli 2022 | Finanzen

Leitzinsanhebung trifft Kreditnehmer, wird Inflation aber nicht bekämpfen können

Schuldenpolitik und Sanktionspolitik der EU treiben Inflation weiter an

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat heute nach elf Jahren die Zinsen im Euro-Raum angehoben. Die Notenbanker haben den Leitzins von null auf 0,5 Prozent angehoben und dies damit begründet, die Rekordinflation in Europa bekämpfen zu wollen. FPÖ-Budget- und Finanzsprecher NAbg. Hubert Fuchs hat keine Hoffnung, dass diese Strategie aufgehen wird: „Die Politik der EU befeuert die Inflation geradezu. Die erhofften inflationsdämpfenden Effekte der heute bekannt gegebenen Leitzinserhöhung werden daher rasch verpuffen. Bleiben wird unterm Strich als spürbare Auswirkung, dass Kredite teurer werden, worunter all jene zusätzlich leiden werden, die für die Schaffung von Wohnraum oder andere größere Investitionen einen Kredit aufgenommen haben.“

Die Leitzinserhöhung war von Experten schon länger erwartet worden. Sie ändere aber nichts am Grundproblem der EU, erklärte Fuchs: „Sowohl die kollektive Schuldenaufnahme zur Finanzierung des Corona-Hilfsfonds oder von Waffenlieferungen in die Ukraine, als auch die Sanktionspolitik der EU gegenüber Russland lassen die Inflation weiter ansteigen. Gleichzeitig plant die EZB auch ein neues Anleihen-Programm, wodurch die Auswirkungen der Leitzinserhöhung in hoch verschuldeten Ländern wie zum Beispiel Italien gemildert werden sollen. Dieser Mix macht es unmöglich, dass die Inflation schon bald zurückgehen wird.“


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