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08. April 2021 | Wirtschaft

MAN-Zukunft: Wo ist die Wirtschaftsministerin?

FPÖ-Bundesparteiobmann Hofer: "Bundesregierung muss alle Hebel in Bewegung setzen, um mehr als 2.300 Jobs zu retten."

Nach dem Nein der Belegschaft des MAN-Werks in Steyr zur Übernahme durch Ex-Magna-Manager Siegfried Wolf droht nun der Verlust von mehr als 2.300 Arbeitsplätzen in der oberösterreichischen Bezirksstadt. MAN hat unmittelbar nach Bekanntwerden des Abstimmungs-Ergebnisses bekräftigt, an der Schließung des Werks im Jahr 2023 festhalten zu wollen. FPÖ-Bundesparteiobmann Norbert Hofer: „Wir haben in Österreich als Folge der Corona-Maßnahmen der Bundesregierung eine Rekordarbeitslosigkeit - und nun droht ein weiterer Kahlschlag an Arbeitsplätzen. Angesichts dieser Entwicklungen muss man sich ernsthaft fragen, wo hier eigentlich die Wirtschaftsministerin bleibt? Sie müsste wie eine Löwin für den Erhalt der Jobs kämpfen.“

Ein digitaler Bauchfleck nach dem anderen

Die Realität sehe leider anders aus. Ministerin Margarete Schramböck konzentriere ihre Arbeit in erster Linie auf den Bereich der Digitalisierung, wo sie allerdings einen Bauchfleck nach dem anderen lande, so Hofer: „Erst das Fiasko rund um das 'Kaufhaus Österreich', jetzt die neuerliche Verzögerung beim digitalen Führerschein. Gute Nachrichten aus dem Wirtschaftsministerium sind schon seit Monaten nicht mehr zu vernehmen.“ Der FPÖ-Bundesparteiobmann fordert eine sofortige Krisensitzung unter Einbindung der Wirtschaftsministerin, um hier gemeinsam mit den Verantwortlichen von MAN und der Politik in Oberösterreich eine Lösung zu finden, die diese bedrohten Arbeitsplätze retten.


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