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23. November 2020 | Gesundheit

Massentests: Regierungsmarketing überholt wieder einmal die Sachpolitik

FPÖ-Bundesparteiobmann Hofer: "Bundesländer erfahren aus Medien von Massentests."

Massentests: Regierungsmarketing überholt wieder einmal die Sachpolitik - FPÖ-Bundesparteiobmann Hofer: "Bundesländer erfahren aus Medien von Massentests."

Foto: FPÖ

Die vor dem Wochenende vom Kanzler angekündigten Corona-Massentests versinken im Chaos. „Solche Tests, die im übrigen freiwillig sein müssen, funktionieren nur, wenn die Vorbereitung professionell abläuft. Hier müssen Bund, Länder, Bezirke und Gemeinden an einem Strang ziehen. Anstatt das Projekt solide vorzubereiten, schert die Marketing-Maschinerie der ÖVP aber bei erstbester Gelegenheit aus und flutet mit einem unausgegorenen Vorschlag die Medien“, kritisiert FPÖ-Bundesparteiobmann Norbert Hofer. Erst heute, Montag, – so ist den Medien zu entnehmen – werden Kanzler und Sozialminister in einer Videokonferenz die Länder über die Testpläne informieren.

Falsche Test-Prioritäten

Für Hofer ist die prioritäte Testung von Pädagogen und Polizisten der falsche Ansatz. Die Corona-Statistiken zeigen, dass in erster Linie alte Menschen an den Folgen einer Coronavirus-Infektion versterben – viele infizieren sich in Alten- und Pflegewohnheimen: „Personal und Bewohner müssen daher am Beginn einer groß angelegten Test-Strategie stehen. Das dient auch dazu, um in diesen Heimen weiterhin Besuche und damit die persönliche Zuwendung durch Angehörige zu ermöglichen.“

Handel sofort wieder aufsperren

Den aktuellen "Lockdown" im Handel sieht Hofer skeptisch: „Wenn der Handel erst am 7. Dezember wieder öffnet, werden wir wieder Szenen erleben wie an den letzten beiden Tagen vor dem Zusperren. Diese Spitzen müssen wir unbedingt vermeiden, weshalb der Handel sofort wieder öffnen soll. Nur so können diese Spitzen gekappt werden.“ Um einen noch besseren Schutz der Kunden zu ermöglichen, schlägt Hofer vor, die Kundengruppen aufzuteilen: „Am Vormittag gehen Menschen über 60 Jahren einkaufen, am Nachmittag alle anderen Kunden.“


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