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27. November 2020 | Bildung

Matura-Verschiebung: Glattes „Nicht genügend“ für Faßmann

FPÖ-Bildungssprecher Brückl: "ÖVP-Bildungsminister Faßmannn könnte auf FPÖ-Modell der 'Matura alt' zurückgreifen."

Matura-Verschiebung: Glattes „Nicht genügend“ für Faßmann - FPÖ-Bildungssprecher Brückl: "ÖVP-Bildungsminister Faßmannn könnte auf FPÖ-Modell der „Matura alt“ zurückgreifen."

Foto: FPÖ

„Schüler, Eltern, Lehrer und auch die Direktoren erfahren wieder einmal aus den Medien, was im Bildungsbereich in nächster Zeit so kommen soll – und das kann es wohl nicht sein. Auch ÖVP-Bildungsminister Heinz Faßmann hat über die Sommermonate seine Hausaufgaben im Fach ‚Kommunikation‘ nicht gemacht, daher gibt es von mir ein glattes ‚Nicht genügend‘“, sagte heute, Freitag, FPÖ-Bildungssprecher Hermann Brückl zum späteren Start der Zentralmatura 2021 aufgrund der Coronavirus-Pandemie.

Noch mehr Nachteile für "Corona-Generation"?

„Ein ‚Abspecken der Matura‘ sehen wir als nicht ‚sehr sinnvoll‘, denn die bereits heuer geschaffene „Corona-Generation“ erhält nun eben mit dieser Vorgangsweise einen weiteren Zuwachs mit negativem Beigeschmack. Wir haben bereits im Juni ein Konzept für die Matura von Faßmann eingefordert – leider erfolglos. Man hätte den Prüfungsunterricht und eben die Schularbeiten Monate davor vorbereiten müssen. Was wurde im ÖVP-geführten Bildungsministerium den ganzen Sommer eigentlich gemacht? Außer, dass anscheinend nur nach dem Motto ‚Nix is fix‘ vorgegangen wurde“, kritisierte der FPÖ-Bildungssprecher.

Schulen sollen wieder individuell arbeiten

„Minister Faßmann könnte ja auf unser vorgeschlagenes Modell der ‚Matura alt‘ zurückgreifen. Dieses Modell hätte auch zwei entscheidende Vorteile: Sie gibt den Schulen die Möglichkeit, die Prüfungen zeitlich autonom festzusetzen. So kann direkt auf die Bedürfnisse der Schüler und die jeweilige Situation eingegangen werden. Ebenso wissen die Lehrer selbst am besten, welcher Stoff mit den Schülern durchgenommen werden konnte - das wäre wohl die beste Grundlage, um die Matura dementsprechend gestalten zu können“, erklärte Brückl.


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