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Ministerin Köstinger hat unseren bäuerlichen Betrieben geschadet!

FPÖ-Agrarsprecher Schmiedlechner: "Anstatt unsere eigene Produktion anzukurbeln, verlässt sich die ÖVP auf Importe!"

FPÖ-Agrarsprecher Schmiedlechner: „Ministerin Köstinger hat unseren bäuerlichen Betrieben geschadet!“

Foto: FPÖ TV

„In der Zeit von Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger mussten tausende bäuerliche Betriebe zusperren, denn diese konnten sich nämlich die Produktion nicht mehr leisten“, sagte heute, Montag, FPÖ-Landwirtschaftssprecher Peter Schmiedlechner in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit FPÖ-Sozialsprecherin Dagmar Belakowitsch zum Rücktritt der Ministerin.

Bauern stehen mit Rücken zur Wand

„Diese 'Landverwirtschaftungsministerin' hat unseren bäuerlichen Betrieben geschadet. Den Rest hat dann die Krise, die durch den Ukraine-Krieg angefeuert wurde, erledigt. Unsere Bauern stehen derzeit mit dem Rücken zur Wand. Die sieben Cent Erleichterung für Agrar-Diesel sind einfach nur lächerlich. Dies bedeutet bei unterstelltem Verbrauch von 5.000 Litern lediglich 350 Euro Ersparnis im Jahr - das hilft keinem einzigen Bauern“, betonte Schmiedlechner.

Unwahrheit vom "Getreide-Überschuss"

„Anstatt unsere eigene Produktion anzukurbeln, verlässt sich die ÖVP auf Importe, wie unlängst die Getreidelieferungen mit den ÖBB aus der Ukraine zeigten. Die Unwahrheit vom Getreide-Überschuss ist längst Geschichte, denn anstatt unsere Landwirte produzieren zu lassen, war die Ministerin stolz 'auf Züge voller Importware'“, kritisierte der FPÖ-Agrarsprecher.

GAP überarbeiten, AMA-Beiträge streichen

Im weiteren Verlauf der Pressekonferenz präsentierte Schmiedlechner, selbst Landwirt, Lösungsvorschläge, um diese Krise bewältigen zu können. „Wir lieben Österreich, und wir lieben auch unsere Landschaft. Damit sich unsere Bauern die Produktion von hochwertigen Lebensmittel weiterhin leisten können, braucht es ein Entlastungspaket für die heimische Landwirtschaft“, betonte der FPÖ-Agrarsprecher. „Es muss zu einer Überarbeitung der GAP (gemeinsame Agrarpolitik) kommen. In der derzeitigen Situation ist es nämlich unverantwortlich, den Bauern vorzuschreiben, sieben Prozent ihrer Fläche aus der Produktion zu nehmen. Die Sozialversicherungsbeiträge müssen bis die Krise vorbei ist, erlassen werden, diese sollte dann der Bund übernehmen. Die AMA-Marketing-Beiträge gehören abgeschafft, denn knapp 20 Millionen Euro zahlen die bäuerlichen Produzenten für die Werbung für Handel und Industrie. Die Mehrwertsteuer und die Mineralölsteuer für alle landwirtschaftlichen Betriebe müssen ausgesetzt werden. Und überdies müsste ein Agrar-Gipfel zur Ernährungssouveränität einberufen werden, um den Bauern endlich wieder Planungssicherheit geben zu können.“


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