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19. Juni 2017 | Bildung

Mölzer: ÖVP fällt bei Bildungsreform im Liegen um!

Die Bildungsreform klammert Problem der Zuwanderung aus. Deshalb bringt die FPÖ einen Antrag für Maßnahmen zum Erlernen der Unterrichtssprache Deutsch ein.

Die Regierung hat sich nun doch mit den Grünen über das Schulautonomiepaket geeinigt. Die Eckpunkte des Übereinkommens wurden heute bei einer Pressekonferenz im Parlament bekannt gegeben. Kritik am neuen Paket übte heute FPÖ-Bildungssprecher Wendelin Mölzer im Zuge der Sondersitzung im Parlament. Er sprach dabei auch von Täuschungsversuche der Bundesregierung, die vorgebe, ein angeblich ideologiefreies Bildungsreformpaket geschaffen zu haben. Zwar beinhalte das Schulautonomiepaket Vorschläge, die für die Freiheitlichen durchaus ihre Berechtigung hätten, der Großteil der Maßnahme entspreche allerdings einer Art Tauschhandel der zustimmenden Parteien. „Wenn SPÖ-Kanzler Kern in seiner heutigen Rede davor warnt, Bildungspolitik nach ideologischen Vorstellungen zu gestalten, dann darf ich ihn darauf hinweisen, dass seitens der SPÖ und der Grünen genau dies praktiziert wird“, so Mölzer.

FPÖ fordert Sprachstandfeststellung vor Eintritt in Regelschulunterricht

Heftige Kritik übte der freiheitliche Bildungssprecher auch am Projekt der Gesamtschule, deren Folgen die rund 45.000 Schüler erleiden müssten, indem sie als „Versuchskaninchen für ein international gescheitertes Schulsystem“ dienen. Aber die wohl wichtigste Frage nach dem Umgang mit den schulischen Herausforderungen durch die vermehrte Zuwanderung wurde für die FPÖ beim neuen Schulautonomiepaket gänzlich ausgeklammert. Wir Freiheitliche fordern deshalb die Festlegung einer Sprachstandfeststellung vor Eintritt in den Regelschulunterricht sowie notwendige Maßnahmen zum Erlernen der Unterrichtssprache Deutsch mittels entsprechender Deutschklassen“, so Mölzer, der einen diesbezüglichen Entschließungsantrag an die Bildungsministerin einbrachte.


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