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07. Juli 2017

Mölzer: Schüler mit islamischem Religionsbekenntnis haben öfter frei

„Vorwurf der Diskriminierung aufgrund islamischer Religionszugehörigkeit ist zurückzuweisen - Parlamentarische Anfrage soll nun Klarheit bringen.“

„Schüler mit islamischem Religionsbekenntnis dürfen in Österreich bis zu acht Tagen öfter entschuldigt dem Unterricht fern bleiben als alle anderen“, stellte heute der freiheitliche Bildungssprecher Wendelin Mölzer fest. Einer Aussendung des Bildungsministeriums zufolge wird empfohlen, Schüler mit islamischem Religionsbekenntnis anlässlich des Ramadanfestes, des Opferfestes und des Aschura-Tages vom Unterricht zu entschuldigen. Mit Hilfe einer parlamentarischen Anfrage an die Bildungsministerin will Mölzer nun in Erfahrung bringen, wie diese zusätzlichen schulfreien Tage gegenüber anderen Schülern gerechtfertigt werden.

Vorteil für Schüler mit islamischem Religionsbekenntnis

Die Bildungsministerin müsse erklären, warum Schüler mit einem anderen oder keinem Religionsbekenntnis nicht in den Genuss von bis zu acht zusätzlichen schulfreien Tagen kämen. Mölzer will auch mit dem Vorurteil aufräumen, dass islamische Kinder im österreichischen Schulsystem benachteiligt werden. „Hier ist ein klarer Vorteil für Schüler mit islamischem Religionsbekenntnis zu erkennen. Weiters soll die parlamentarische Anfrage klären, ob beziehungsweise in welcher Form die dadurch versäumten Unterrichtsstunden nachgeholt werden müssen“, so der FPÖ-Bildungssprecher. Die Kritik der Islamischen Glaubensgemeinschaft, wonach Kinder mit islamischem Glaubensbekenntnis im österreichischen Schulsystem benachteiligt wären, sei somit zurückzuweisen.


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