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09. Juni 2020 | Finanzen und Wirtschaft

Nächste AUA-Verhandlungs-Panne

FPÖ-Bundesparteiobmann Hofer: "AUA darf Kurzstrecken innerhalb Österreichs nicht fliegen, Lufthansa schon - das ist Konkurrenz durch die eigene Mutterfirma."

Nun ist die nächste Verhandlungspanne der Bundesregierung rund um die millionenschwere Unterstützung für die AUA bekannt geworden. So darf die AUA künftig keine Kurzstrecken – beispielsweise von Salzburg oder Graz nach Wien – fliegen, sehr wohl aber die AUA-Mutter Lufthansa.

Auch andere Fluglinien dürfen Kurzstrecken bedienen

FPÖ-Bundesparteiobmann Norbert Hofer: „Das bedeutet nichts anderes als eine Konkurrenzierung der Austrian Airlines durch die eigene Mutter. Auch andere Airlines dürfen selbstverständlich diese Strecken bedienen. Der Umwelt ist damit nicht geholfen, der Wettbewerb wird aber damit verzerrt und die Wirtschaftsregionen rund um Salzburg und Graz geschwächt.“

Verhandler von Lufthansa-Chef über den Tisch gezogen

„Damit zeigt sich einmal mehr, dass die nicht gerade Luftfahrt-affinen Verhandler auf Seiten Österreichs von Lufthansa-Chef Carsten Spohr nach Strich und Faden über den Tisch gezogen wurden. Die Standortgarantie für die AUA Basis in Wien gilt zudem lediglich zehn Jahre. Dann wird dieser Unternehmensstandort wohl leider Geschichte sein“, so Hofer.


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