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01. Februar 2021 | FPÖ, Inneres, Medien

Nehammer soll umgehend Beweise für angeblichen „Sturm des Parlaments“ vorlegen

Freiheitliche warnen Medien vor ungeprüfter Übernahme von Nehammers „Fake News“.

Nehammer soll umgehend Beweise für angeblichen „Sturm des Parlaments“ vorlegen - Freiheitliche warnen Medien vor ungeprüfter Übernahme von Nehammers „Fake News“.

Foto: FPÖ

„Seit dem gestrigen Sonntag treibt die gezielte Desinformation des ÖVP-Innenministers immer wildere Blüten. Während seine permanenten Verbal-Attacken auf friedliche Kundgebungsteilnehmer noch als Äußerung einer – freilich ziemlich absurden – Meinung durchgehen können, scheint Nehammer mit seiner Behauptung eines versuchten ‚Sturms auf das Parlament‘ durch Demonstranten den Boden der Wahrheit völlig unter den Füßen verloren zu haben“, sagte heute, Montag, der stellvertretende FPÖ-Klubobmann und FPÖ-Sicherheitssprecher Hannes Amesbauer.

Vergleiche mit US-Kapitol völlig daneben

„Ich fordere Nehammer daher auf, umgehend Beweise für die Behauptung vorzulegen, oder sich umgehend zu entschuldigen. Eine Korrektur ist jedenfalls angebracht, habe es sich doch – wenn überhaupt – nicht um das Parlament gehandelt, sondern um das Parlamentsgebäude, das seit dreieinhalb Jahren renoviert wird und in dem sich gestern zu keinem Zeitpunkt Personen befunden haben“, so Amesbauer. Nehammers Vergleich mit den Vorgängen im US-Kapitol sei daher in jedem Fall völlig daneben.

ORF musste "Kickl-Demo-Aufruf" richtigstellen

Den Medien empfahl Amesbauer aufgrund der jüngsten Entwicklungen eine sorgsame Prüfung der Äußerungen des Innenministers: „Der ORF hat gestern etwa in der ‚ZIB1‘ Nehammers wahrheitswidrigen Vorwurf übernommen, FPÖ-Klubobmann Herbert Kickl habe zur Teilnahme an einer untersagten Demo aufgerufen. In der ‚ZIB2‘ wurde dies richtiggestellt, nachdem sich die Redaktion davon überzeugt hatte, dass Nehammer Unsinn geredet hat. Daher meine Bitte an die Journalisten: Wenn Sie keine ‚Fake News‘ verbreiten wollen, unterziehen Sie Nehammers Aussagen künftig einem genauen Faktencheck, bevor sie darüber berichten!“


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