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11. Februar 2018 | Verkehr

Neubesetzung des Aufsichtsrates: ÖBB ist kein Versorgungsplatz für SPÖ-Pensionisten

Der Erfolg der ÖBB steht im Zentrum der Überlegungen! „Es geht nicht um Parteipolitik, sondern um Qualifikation und Erfahrung", so Verkehrsminister Norbert Hofer.

Bereits am Freitag, als die neuen Mitglieder des ÖBB-Aufsichtsrates fixiert wurden, zeigte man sich im roten Parteiumfeld wenig erfreut. Die abgelöste ÖBB-Aufsichtsrat-Chefin und ehemalige SPÖ-Staatssekretärin Brigitte Ederer drängt sich aktuell in die politische Opferrolle. Sie wirft der neuen Bundesregierung eine Umfärbung des Aufsichtsrates vor.

ÖBB für die Zukunft stärken

„Es gehe insgesamt nicht um die Frage, welche Partei ein Aufsichtsrat bei einer Wahl mit seiner Stimme unterstützt, sondern darum, ob die Vertreter des Aufsichtsrates die notwendige Qualifikation und Erfahrung mitbringen, und ob sie hinter dem Unternehmen stehen. Gemeinsames Ziel müsse es sein, die ÖBB so stark zu machen, dass sie auch in Zukunft zu den „Top Playern“ in Europa gehören“, weist der neue Verkehrsminister Norbert Hofer Ederers Kritik zurück.

Wer nicht arbeitet kann auch keine Fehler machen

Auch FPÖ-Generalsekretärin Marlene Svazek fand klare Worte zur aktuellen Situation: „Wenn Brigitte Ederer wehleidig von sich gibt, dass die Abberufung der ÖBB-Aufsichtsräte so aussehe, als hätten sie sich etwas zu Schulden kommen lassen, muss man ihr schon sagen, dass genau hier der Fehler zu finden ist. Wer arbeitet macht Fehler, genau das passierte bei der ÖBB jahrelang nicht, denn wer nicht arbeitet kann auch keine Fehler machen“. In Ihren Augen sei die ÖBB kein Versorgungsplatz für SPÖ Pensionisten.

Richtige Pluralität im neuen Aufsichtsrat

FPÖ-Verkehrssprecher Christian Hafenecker reagierte ebenfalls mit Unverständnis auf die Aussagen der ehemaligen ÖBB-Holding-AG-Aufsichtsratsvorsitzenden. Ein Blick auf den neuen Aufsichtsrat zeige, dass erst durch dessen Neubesetzung richtige Pluralität Einzug hält. Ederer sehe ihre Abberufung als Aufsichtsratspräsidentin der ÖBB Holding AG offenbar als Bühne für Interviews, um sich in die politische Opferrolle zu drängen.


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