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10. August 2018 | Arbeit und Soziales

Neue Wege suchen

FPÖ-Sozialsprecherin Dagmar Belakowitsch zur Reform des Arbeitsmarktservice.

Die SPÖ hat in der Regierung die Probleme am Arbeitsmarkt schöngeredet. Jetzt versucht sie, als Oppositionspartei Probleme an den Haaren herbeizuziehen, um die – längst überfälligen – Reformen, die diese neue Regierung angeht, madig zu machen.

So bauscht sie das in einem internen Papier des Arbeitsmarktservice berechnete „Worst-case“-Szenario zu dessen Budget zu einem Skandal auf.

Das AMS-Budget ist, basierend auf den 1,4 Milliarden Euro für das Jahr 2018 und unter Berücksichtigung der guten Konjunktur und den positiven Prognosen für den Arbeitsmarkt im kommenden Jahr, um 145 Millionen Euro gekürzt worden.

Wie diese Fördergelder bestmöglich und sinnvoll verwendet werden, obliegt dem AMS-Verwaltungsrat, in dem die Sozialpartner eingebunden sind.

Aus den Erfahrungen der letzten Jahre sind auch Überlegungen notwendig, welche Schulungen und Kurse angeboten werde sollen, um die Arbeitslosen wieder bereit für den Arbeitsmarkt zu machen.

Weshalb dürfen diese „Qualifizierungsmaßnahmen“, die von vielen Arbeitslosen als „Sinnlos-Kurse“ bewertet werden, ausschließlich von vom AMS ausgewählten „Weiterbildungsinstituten“ angeboten werden?

Wieso kann etwa ein Schweißer eine vom AMS finanzierte Weiterbildung nicht in dem Betrieb machen, der jemanden mit dieser Qualifikation sucht?

Das wäre der effizientere Weg als weiterhin lediglich die „Weiterbildungsbranche“ mit Millionen zu fördern, wie es die SPÖ seit Jahren getan hat.


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