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23. Dezember 2020 | Gesundheit

Neue Zählweise treibt Zahl der "Corona-Toten" künstlich in die Höhe

FPÖ-Klubobmann Kickl: "Rund 840 statistisch erfasste Opfer österreichweit könnten ganz ohne Corona gestorben sein."

„Die jüngste Umstellung der Zählweise von Corona-Toten in Wien hat einen Umstand öffentlich gemacht, der völlig unglaublich ist. Denn nun werden in ganz Österreich die absurden Vorgaben der Weltgesundheitsorganisation WHO umgesetzt, wonach jeder Mensch, der irgendwann in seinen letzten vier Lebenswochen positiv auf das Coronavirus getestet wurde, als 'Corona-Toter' zählt“, kritisierte heute , Mittwoch, FPÖ-Klubobmann Herbert Kickl.

Rund 15 Prozent falsche "Corona-Tote"

 

„Das führt dazu, dass sich in der Statistik nicht nur Menschen finden, die am oder mit dem Coronavirus gestorben sind, sondern auch Tote ohne das Coronavirus. Und zwar gar nicht wenige, wenn alleine durch die Umstellung in Wien 135 Todesfälle dazukamen. Das sind fast 15 Prozent der zum Zeitpunkt der Umstellung für Wien angegebenen Todesfälle. Hochgerechnet auf ganz Österreich bedeutet dies, dass etwa 840 der aktuell rund 5.650 erfassten Todesfälle tatsächlich überhaupt keinen Bezug zum Coronavirus hatten“, rechnete Kickl vor.

Heilloses Infektions-Wirrwarr

„Absurdität ist offensichtlich ein wesentliches Merkmal sämtlicher Corona-Statistiken. Einerseits werden positiv getestete Personen, die überwiegend symptomlos bleiben, in der Statistik präsentiert, als wären sie allesamt krank. Andererseits muss man wohl auch bei den stationär aufgenommenen, bei den intensivmedizinisch behandelten und sogar bei den verstorbenen Personen beträchtliche Anteile wegrechnen“, so Kickl. Denn viele müssten wohl auch ohne Corona wegen bereits bestehender Erkrankungen ins Spital oder sogar auf die Intensivstation. Und manche würden eben sogar versterben, ohne dass Corona dafür auch nur irgendwie ursächlich war.

Weiter keine zahlenbasierten Maßnahmen

„Vor diesem völlig intransparenten Statistik-Hintergrund ist die Selbstgefälligkeit, mit der Kurz, Anschober und Co. die Bürger mit ständig neuen Maßnahmen quälen, umso unverständlicher. Mit solchen Methoden wird man es nie schaffen, zahlenbasierte Evidenz zur Evaluierung von Maßnahmen zu gewinnen“, so der FPÖ-Klubobmann.


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