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01. Juni 2021 | Arbeit und Soziales

Noch immer keine nachhaltige Entspannung am Arbeitsmarkt!

FPÖ-Sozialsprecherin Belakowitsch: "Kocher bei Kurzarbeit weiterhin säumig – AMS-Chef muss mehr 'arbeitspolitische Dynamik' zeigen."

Noch immer keine nachhaltige Entspannung am Arbeitsmarkt! - FPÖ-Sozialsprecherin Belakowitsch: "Kocher bei Kurzarbeit weiterhin säumig – AMS-Chef muss mehr 'arbeitspolitische Dynamik' zeigen."

Foto: FPÖ

„Da fast 400.000 Menschen in Österreich im heurigen Mai keinen Job hatten, kann man wahrlich nicht von einer nachhaltigen Entspannung am österreichischen Arbeitsmarkt sprechen. Mit dem Ende der Steuerstundungen wird nämlich diese hohe Arbeitslosigkeit wieder voll ansteigen und zusätzlich eine große Armut in vielen Teilen unserer Bevölkerung bewirken“, sagte heute, Dienstag, FPÖ-Sozialsprecherin Dagmar Belakowitsch zu den neuesten Arbeitslosenzahlen und kritisierte auch den Umstand, dass ÖVP-Arbeitsminister Martin Kocher bei seiner Pressekonferenz noch nichts Konkretes zur Verlängerung der Corona-Kurzarbeit sagen konnte.

ÖVP hat kein soziales Gewissen

„Noch immer lässt der ÖVP-Minister die 330.000 Menschen im Unklaren, die sich derzeit in Kurzarbeit befinden. Das ist schon sehr unverfroren, wie ÖVP und Grüne mit diesen Menschen umgehen, die noch immer nicht wissen, wie ihre berufliche Zukunft aussehen wird. Eine derartige Vorgangsweise zeigt ganz klar, dass die ÖVP einfach kein soziales Gewissen hat“, sagte Belakowitsch, die an den Minister appellierte, zeitnah ein praktikables Kurzarbeits-Modell vorzustellen.

AMS-Chef mit neoliberalen Ideen

Ein wenig mehr „arbeitspolitische Dynamik“ erwartet sich die FPÖ-Sozialsprecherin auch vom AMS-Chef. „Johannes Kopf präsentiert permanent neoliberale Ideen, die den Menschen lediglich etwas wegnehmen wollen – eine derartige Vorgangsweise ist aber nicht akzeptabel. Daher sollte er einmal in sich gehen und überlegen, warum die Arbeitslosigkeit in Österreich derzeit noch immer so hoch ist. Sein augenscheinlicher Zugang zu seiner Tätigkeit als AMS-Chef ist lediglich jener, den ÖVP-Granden genehm zu sein, damit sein AMS-Vertrag nächstes Jahr auf weitere fünf Jahre verlängert wird“, so Belakowitsch.


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