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06. Dezember 2016

Norbert Hofer wäre ein hervorragender Bundespräsident gewesen!

FPÖ-Obmann HC Strache, der freiheitliche Bundespräsidentschaftskandidat Norbert Hofer und Wahlkampfleiter Herbert Kickl zogen heute ein Resümee nach der Bundespräsidentschaftswahl. „Die Zeit war noch nicht reif“, meinte HC Strache darüber, dass Norbert Hofer vor allem aufgrund des Einhängens der anderen Parteien samt  Kampagnenjournalismus die Stichwahl nicht für sich entscheiden konnte. „Noch nie in der Geschichte der Zweiten Republik ist derart gegen einen Kandidaten mobilisiert worden. Man musste glauben, Norbert Hofer wäre ein Dämon mit Feuer und Schwefel in der Hofburg gewesen“, kritisierte HC Strache, der seinem Mitstreiter für seine großartigen Leistungen dankte: „Norbert,  du bist ein ganz großartiger Mensch und Freund, du wärst ein großartiger Präsident geworden. In sechs Jahren kann das ganz anders aussehen. “

Nach der Wahl ist vor der Wahl!

Und er hielt fest, dass durch den Wahlkampf eine breite Bewegung entstanden sei, die FPÖ könne auch einen hohen Mitgliederzulauf für sich verbuchen. „Wir sind in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Es soll keiner glauben, dass wir depressiv im Winkerl stehen und die Wunden lecken, nach der Wahl ist vor der Wahl. Wir werden auf Hochtouren weiterarbeiten, damit wir bei der nächsten Nationalratswahl zur stärksten Partei werden und Verantwortung übernehmen“, betonte HC Strache. Und Hofer werde ein prominenter Mitstreiter an seiner Seite sein.

"Auslandsoffensive" vorantreiben

Hofer erteilte im Zuge seiner Stellungnahmen einer Obmanndebatte innerhalb der FPÖ eine klare Absage: „Die Obmanndebatte ist völlig falsch. Ich habe eine andere Persönlichkeitsstruktur. Ich wäre kein guter Obmann der FPÖ, wir haben den besten Obmann, den man sich vorstellen kann.“ Hofers Rolle nach der Nationalratswahl könnte die des ersten Nationalratspräsidenten sein. Wenn es die Partei wünsche, werde er wieder für das Amt des Bundespräsidenten kandidieren. Seine Auslandskontakte werde er jedenfalls weiter pflegen. Einladungen gibt es etwa nach China, Russland und in die USA.  Die FPÖ werde eine „Auslandsoffensive“ vorantreiben, so Hofer und widerlegen, dass die FPÖ eine rechtsextreme Partei sei.

ÖVP hat eigene Weltanschauung über Bord geworfen

Kickl bedauerte, dass mit Alexander Van der Bellen ein Präsident in die Hofburg einziehen werde, der den Kurs seines Vorgängers fortsetzen werde: „Ich hätte mir einen aktiven Bundespräsidenten gewünscht!“ Van der Bellen werde der Regierung die Mauer machen. Und auch ÖVP-Obmann Reinhold Mitterlehner kritisierte Kickl wegen seiner Wahlempfehlung scharf: „Das ist sein Verdienst: Er wird in die österreichische Geschichte als ÖVP-Politiker eingehen, der davor gesorgt hat, dass ein atheistischer Linker Präsident geworden ist.  Er wird das verantworten müssen, dass die ÖVP ihre eigene Weltanschauung über Bord geworfen hat!“ Der FPÖ jedenfalls sei es gelungen, ihr Wählerpotential weiter auszubauen. Die FPÖ wird das Ergebnis der Bundespräsidentschaftswahl jedenfalls akzeptieren. „Ich Wünsche Van der Bellen viel Glück in seinem Amt. Ich hoffe, er wird ein Präsident sein, wie er das versprochen hat. Wir erwarten von ihm aber auch, dass er einen Wahlerfolg bei der Nationalratswahl akzeptiert, das sollte für einen Demokraten eine Selbstverständlichkeit sein!“


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