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29. Juni 2022 | Asyl, Europäische Union, Inneres

Österreich im Spitzenfeld bei Asylanträgen in der EU!

FPÖ-EU-Delegationsleiter Vilimsky: "Jüngste EU-Asyldaten zeigen ein dramatisches Bild, wenn man Asylanträge in Relation zur Einwohnerzahl betrachtet."

Österreich im Spitzenfeld bei Asylanträgen in der EU!

Foto: NFZ

„Österreich ist unter der schwarz-grünen Regierung zum Migrations-Magnet geworden“, erklärte heute, Mittwoch, Harald Vilimsky, freiheitlicher Delegationsleiter im Europaparlament. „In Österreich wurden 2021 pro Million Einwohner rund 4.500 Asylanträge gestellt. Das ist mehr als dreimal so viel wie im EU-Schnitt“, so Vilimsky, der sich dabei auf die jüngste Veröffentlichung der EU-Asyldaten für das Vorjahr bezog. Auch die Entwicklung der absoluten Zahlen ist besorgniserregend: „Gab es 2020 in Österreich noch 14.760 Asylanträge waren es 2021 schon 38.615. Das ist mehr als das Zweieinhalbfache“, sagte der freiheitliche EU-Abgeordnete.

Nur Zypern verzeichnet noch mehr Anträge

„Damit gibt es mit Zypern nur ein einziges Land, das bezogen auf die Bevölkerungsanzahl mehr Asylwerber hatte als Österreich“, so Vilimsky. „Sogar Deutschland liegt mit rund 2.300 Asylanträgen bei knapp über der Hälfte von Österreich; Schweden bei nur rund 1.350.“

Missbrauch des Asylrechts endlich einstellen!

Dass es auch anders gehe, sehe man etwa an Dänemark oder den osteuropäischen Staaten. „Dänemark kommt auf etwa 360 Asylanträge pro Million Einwohner, Ungarn liegt unter allen EU-Ländern am besten mit nur vier Asylanträgen pro Million“, erklärte Vilimsky. „Damit ist klar: Die österreichische Regierung hat dringendsten Handlungsbedarf, diesen Zustrom vorwiegend illegaler Migranten unter Missbrauch des Asylrechts einzudämmen“, so der freiheitliche EU-Abgeordnete.


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