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18. Mai 2020 | Tourismus, Wirtschaft

ÖVP-Tourismusministerin verhöhnt die Hoteliers

FPÖ-Wirtschaftssprecher Angerer: "Elf Tage vor Wiedereröffnung noch immer keine klaren Vorgaben für die Betriebe - gerade der Seminar- und Kongress-Tourismus braucht aber Planbarkeit."

„Knapp elf Tage vor der Wiedereröffnung der Beherbergungsbetriebe erst über ein Hotelpaket nachzudenken zu beginnen, ist eine Verhöhnung aller Hoteliers.“ Mit diesen Worten kommentierte der FPÖ-Wirtschaftssprecher Erwin Angerer eine diesbezügliche Aussage von ÖVP-Tourismusministerin Köstinger bei einer Pressekonferenz.

Unternehmer erwarten ausgereiftes Gesamtpaket

„Wenn Köstinger die Stadthotellerie als ‚größtes Sorgenkind‘ bezeichnet, aber keinen einzigen Lösungsvorschlag für diese Sparte präsentiert, dann ist das ein ‚Armutszeugnis par excellence‘. Gerade der Seminar- und Kongresstourismus ist aber besonders für Hotels in den Städten enorm wichtig und ohne klare Regelungen für diesen Bereich werden zahlreiche Hotels nicht zielorientiert sowie erfolgreich arbeiten können und daher noch tiefer in die Krise stürzen. Eine derartige Vorgangsweise ist aber typisch für die ÖVP, die ihre Maßnahmen gerne in kleinen Portionen präsentiert, anstatt den Unternehmern Sicherheit zu geben und ihnen gleich ein ausgereiftes Gesamtpaket für die Beherbergungsbetriebe serviert“, kritisierte Angerer.

„Unsere Unternehmer brauchen Planbarkeit, eine gewisse Vorbereitungszeit und vor allem Sicherheit und keine altbekannten Abstandsregeln“, so der FPÖ-Wirtschaftssprecher.


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